18/19 2x Radeon und 3x GeForce von MSI im Test : Von X850 XT, X850 Pro, 6800 Ultra, 6800 GT zu 6800

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Übertaktbarkeit

Um die Grafikkarten aus dem Hause ausloten und diese so an ihr jeweiliges Maximum treiben zu können, nutzen wir die Übertaktungsfunktion des RivaTuners. Als kleine Stabilitätsprobe bzw. um die erlangten Ergebnisse durch Belastung der Chips zu verifizieren ließen wir den 3DMark05, der besonders grafiklastig ist, laufen und notierten das Ergebnis.

3DMark 05 - Overclocking
Angaben in Punkten
  • MSI NX6800 Ultra:
    • Overclocking (460/600 MHz)
      6.105
    • Standard (425/550 MHz)
      5.649
  • MSI NX6800 GT:
    • Overclocking (430/564 MHz)
      5.939
    • Standard (400/500 MHz)
      4.957
  • MSI NX6800:
    • Overclocking (456/430 MHz)
      5.305
    • Standard (325/300 MHz)
      3.777
  • MSI RX850 XT:
    • Overclocking (560/610 MHz)
      6.618
    • Standard (520/540 MHz)
      6.108
  • MSI RX850 Pro:
    • Overclocking (570/600 MHz)
      5.781
    • Standard (520/540 MHz)
      5.195

Den größten Satz nach vorne von allen versammelten Karten macht – wer hätte dies erwartet? – die NX6800. Während wir den Chip auf spektakuläre 456 MHz treiben konnten, schafften wir es ganz nebenbei auch, den Speicher 80 MHz über seinen Spezifikationen zu betreiben. Dies führt zu einer Steigerung um über 1.500 Punkte im 3DMark05. Bei den restlichen Karten gestaltete sich das Übertakten weit weniger spektakulär und nicht ganz so effizient.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut simuliert durch Verwendung des 3DMark05.

Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
  • Idle (Windows-Desktop):
    • nVidia GeForce 6600 GT
      98
    • ATi Radeon X800 XL
      100
    • ATi Radeon X800
      100
    • MSI Radeon X850 Pro
      104
    • nVidia GeForce 7800 GT
      105
    • MSI GeForce 6800
      107
    • MSI Radeon X850 XT
      110
    • ATi Radeon X800 XT
      112
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      114
    • MSI GeForce 6800 GT
      123
    • MSI GeForce 6800 Ultra
      127
    • nVidia GeForce 7800 GTX SLI
      160
  • Last (3DMark05):
    • MSI GeForce 6800
      158
    • nVidia GeForce 6600 GT
      160
    • ATi Radeon X800
      170
    • nVidia GeForce 7800 GT
      177
    • ATi Radeon X800 XL
      182
    • MSI Radeon X850 Pro
      188
    • ATi Radeon X800 XT
      188
    • MSI GeForce 6800 GT
      190
    • MSI Radeon X850 XT
      192
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      199
    • MSI GeForce 6800 Ultra
      202
    • nVidia GeForce 7800 GTX SLI
      274

Wenn man mal vom SLI-System der GeForce 7800 GTX, das hier außer Konkurrenz läuft, einmal absieht, besitzt die NX6800 Ultra die Krone für die Grafikkarte, die am meisten Strom aus der Dose frisst. Ihr dicht auf den Fersen sind NX6800 GT und RX850 XT.

HDTV-Wiedergabe

HDTV ist das Fernsehformat der Zukunft. Wir testeten, wie die heutigen Probanden bei der Wiedergabe solchen Contens abschnitten. Zum Einsatz kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia und ATi, den Media Player in der Version 10 und ein spezielles Hotfix, damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.

Während die NX6800 Ultra dank ihres NV45-Chips und dank eines diesem inhärenten Defekts keinerlei Beschleunigung für WMV-HD-Videos bereitstellt, scheint bei allen anderen Grafikkarten diese einwandfrei zu funktionieren.

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