6/13 Drei passive Grafikkarten im Test : GeForce 6600, 6600 GT und X800 XL von Gigabyte und AOpen

, 34 Kommentare

Gigabyte Radeon X800 XL

Hinter der Gigabyte-Karte mit dem kryptischen Namen „GV-RX80L256V“ versteckt sich eine komplett passiv gekühlte und deswegen lautlose Radeon X800 XL, die für ungefähr 260 Euro über die Ladentheke wandert. Somit bietet Gigabyte eine der wenigen passiv gekühlten Grafikkarten an, die schneller als die meisten Mid-Range-Produkte ist und dennoch ohne einen störenden Lüfter auskommt. Um die Verfügbarkeit der Karte sieht es zur Zeit nicht allzu rosig aus. Dennoch ist sie in einigen Online-Shops gelistet und auch lieferbar.

Gigabyte Radeon X800 XL
Gigabyte Radeon X800 XL

Nach dem Öffnen des Kartons fällt einem sofort der massige Kühlkörper auf der Gigabyte-Adaption auf, der sich auf der Vorder- sowie Rückseite weit über die gesamte Karte erstreckt. Das Gewicht der Karte ist hoch. Dennoch stellen der normale Betrieb und auch der Transport im eingebauten Zustand kein Problem dar. Im Gegensatz zur GeForce 6600 GT aus demselben Hause sitzt die Kühlkonstruktion bei der Radeon X800 XL bombenfest und lässt sich selbst mit sanfter Gewalt nicht bewegen.

Gigabyte Radeon X800 XL Rückseite
Gigabyte Radeon X800 XL Rückseite
Gigabyte Radeon X800 XL Kühlkörper
Gigabyte Radeon X800 XL Kühlkörper
Gigabyte Radeon X800 XL Front-Panel
Gigabyte Radeon X800 XL Front-Panel

Auch bei der Gigabyte-Karte findet man die obligatorischen Ausgänge vor. Erfreulicherweise verfügt der TV-Ausgang bei der verbauten Radeon X800 XL über die vollen ViVo-Funktionalitäten. Bei den Taktraten geht Gigabyte den gewöhnlichen Weg und hält sich komplett an die von ATi vorgegebenen Spezifikationen. Somit taktet der Chip mit 400 MHz, während der 256 MB große Speicher mit 490 MHz zu Werke geht. Er besitzt eine Zugriffszeit von 2,0 ns und wird ebenfalls in der Chipschmiede von Samsung hergestellt.

Gigabyte Radeon X800 XL
Gigabyte Radeon X800 XL
Gigabyte Radeon X800 XL PCIe-Interface
Gigabyte Radeon X800 XL PCIe-Interface

Käufer der GV-RX80L256V finden ein recht umfangreiches Software-Paket im Karton vor: Neben den üblichen Adaptern legt Gigabyte der Grafikkarte mit „Joint Operations“ sowie „Thief III“ zwei durchaus interessante Spiele bei. Darüber hinaus können sich Käufer über „PowerDVD 6.0“ und die Software „PowerDirector 3.0 ME“ erfreuen. Auch bei diesem Produkt werden wir einen besonderen Blick auf die Temperaturen sowie Stabilität werfen.

Auf der nächsten Seite: Testsystem