News : Nero-7-Update als Nerventest

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Am 11. Oktober erschien mit Nero 7 die neuste Version des beliebten und verbreiteten Brennprogramms der Nero AG (Ex-Ahead). Die Macher versprachen: Schluss mit den Riesen-Updates – Nero 7 sollte die Nerven des Benutzers, im Gegensatz zu den Vorgängern, schonen.

Am 2. November erschien nun der erste Patch, der – entgegen der tönenden Versprechen der Nero AG – satte 105 MByte wiegt. Wer sein Nero über das Produkt-Center updatet, gelangt auf die Entwicklerseite und muss dort das Paket herunterladen. Im Gegensatz zur Vorgänger-Version hat sich die Lage sogar eher verschlimmert: Das letzte Update von Nero 6 war 82 MByte groß, verteilte sich aber immerhin auf vier Pakete.

So peinlich wäre das Ganze für die Verantwortlichen nicht einmal, wenn da nicht die vollmundige Ankündigung gewesen wäre, wonach große Updates ab Nero 7 dank des automatischen Herunterladens von Mini-Paketen im Hintergrund über den Windows-Installer fortan der Vergangenheit angehören. Denn neben der eigentlichen Applikation wartet Nero 7 mit einem Backup-Tool, einem DVD-Requantisierer, einem rudimentären Bildbearbeitung-Tool sowie einem Videoschnittmodul auf. Entsprechend saftig können da unter Umständen die Update-Größen ausfallen.

Fragt sich aber, ob der Benutzer tatsächlich Features wie den Medien-Manager und -Betrachter herunterladen und installieren will. Insgesamt scheint die Forderung von vielen unzufriedenen Benutzern, wonach das Paket deutlich aufgesplittet und somit anwenderfreundlicher werden müsse, durchaus legitim. Genau dies soll der halbfertige Download von einzelnen, kleineren Paketen demnächst ermöglichen. Entgegen der anfänglichen Aussage ist dieser bisher allerdings noch nicht funktionsfähig.

Downloads

  • Nero

    3,1 Sterne

    Sehr umfangreiches Brennprogramm mit viel unnötigem Ballast.

    • Version 2017 v18.0.05900 Deutsch
    • Version 2016 v17.0.04000 Deutsch
    • +7 weitere