20/22 Club3D Radeon X1800 XT im Test : 256 MB statt 512 MB Grafikspeicher

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Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle (Windows):
    • nVidia GeForce 7800 GS
      49,0
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      50,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      50,0
    • ATi Radeon X800 GTO
      50,0
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      50,0
    • nVidia GeForce 7800 GT
      53,0
    • ATi Radeon X850 XT
      53,0
    • nVidia GeForce 6600 GT
      53,0
    • ATi Radeon X1900 XTX
      53,0
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      53,5
    • ATi Radeon X800 XL
      54,0
    • ATi Radeon X1800 XT
      54,0
    • ATi Radeon X800 GT
      54,0
    • ATi Radeon X800
      56,0
    • nVidia GeForce 6800
      57,0
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      59,0
    • ATi Radeon X1600 XT
      64,0
  • Last:
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      53,0
    • ATi Radeon X800 GTO
      53,0
    • ATi Radeon X850 XT
      54,0
    • nVidia GeForce 6600 GT
      54,0
    • nVidia GeForce 7800 GS
      54,0
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      55,0
    • nVidia GeForce 7800 GT
      56,0
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      57,5
    • nVidia GeForce 6800
      58,0
    • ATi Radeon X1800 XT
      58,0
    • ATi Radeon X800 GT
      58,0
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      59,0
    • ATi Radeon X800
      59,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      60,0
    • ATi Radeon X1900 XTX
      61,0
    • ATi Radeon X800 XL
      63,0
    • ATi Radeon X1600 XT
      64,0

Der verbaute Referenzlüfter arbeitet auf der Club3D Radeon X1800 XT mit 256 MB auf einem identisch hohen Geräuschniveau wie der Quirl einer herkömmlichen Radeon X1800 XT – die Radeon-X1900-XTX-Lösung verrichtet dagegen lauter und vor allem störender seinen Dienst. Nach dem erste Aufbrausen und der Initialisierung der Hardware-Lüftersteuerung regelt sich der Propeller auf ein angenehmes Level herunter und unter Windows fällt die Grafikkarte kaum auf. Zwar kann man das Kühlsystem aus einem geschlossenen Gehäuse bei genauem Hinhören ausfindig machen, störend ist das Geräusch aber noch lange nicht. Die Radeon X1800 XT mit 512 MB ist im Rahmen der Messungenauigkeit minimal lauter, die GeForce 7800 GTX von nVidia dagegen deutlich leiser – hier herrscht noch Nachholbedarf bei ATi beziehungsweise den Herstellern!

Während einer 3D-Anwendung dreht der Lüfter um einiges schneller und ist aus einem geschlossenen Gehäuse problemlos heraushörbar. Der Lärmpegel ist insgesamt noch nicht störend, angenehm ist er aber keinesfalls. Zusätzlich macht der Propeller durch einen unangenehmen Grundton auf sich aufmerksam, weswegen sich das Kühlsystem für geräuschempfindliche Ohren disqualifiziert – in diesem Fall können wir nur empfehlen, einen anderen Kühler einzusetzen. Die Messungen zeigen erneut ein minimal besseres Ergebnis als auf einer Radeon X1800 XT mit 512 MB, von den guten Werten einer GeForce 7800 GTX ist man aber meilenweit entfernt. Jene Grafikkarte arbeitet auf einem ganz anderen Niveau.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle - Chip:
    • ATi Radeon X850 XT
      42
    • nVidia GeForce 7800 GT
      42
    • ATi Radeon X800 GT
      42
    • nVidia GeForce 7800 GS
      42
    • ATi Radeon X800
      44
    • ATi Radeon X800 GTO
      45
    • nVidia GeForce 6600 GT
      47
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      47
    • ATi Radeon X800 XL
      48
    • nVidia GeForce 6800
      48
    • ATi Radeon X1600 XT
      49
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      50
    • ATi Radeon X1800 XL
      55
    • ATi Radeon X1900 XTX
      55
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      57
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      59
    • ATi Radeon X1800 XT
      65
  • Last - Chip:
    • nVidia GeForce 7800 GS
      65
    • nVidia GeForce 7800 GT
      66
    • ATi Radeon X800 GT
      69
    • ATi Radeon X1800 XL
      70
    • ATi Radeon X800
      71
    • nVidia GeForce 6800
      72
    • ATi Radeon X1600 XT
      74
    • ATi Radeon X800 GTO
      76
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      77
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      80
    • ATi Radeon X850 XT
      81
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      83
    • nVidia GeForce 6600 GT
      85
    • ATi Radeon X800 XL
      87
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      91
    • ATi Radeon X1800 XT
      92
    • ATi Radeon X1900 XTX
      94
      Hinweis: Mit CCC gemessen
  • Last - Chiprückseite:
    • nVidia GeForce 7800 GS
      46
    • nVidia GeForce 6800
      52
    • nVidia GeForce 7800 GT
      54
    • ATi Radeon X1600 XT
      60
    • ATi Radeon X1800 XL
      64
    • ATi Radeon X800 GT
      64
    • ATi Radeon X800
      66
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      66
    • nVidia GeForce 6600 GT
      68
    • ATi Radeon X850 XT
      70
    • ATi Radeon X800 XL
      71
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      73
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      73
    • ATi Radeon X1800 XT
      75
    • ATi Radeon X800 GTO
      75
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      77
    • ATi Radeon X1900 XTX
      82

Interessanterweise bleibt die Club3D Radeon X1800 XT mit 256 MB unter Windows sechs Grad kühler als der größere Bruder. Dabei ist anzunehmen, dass ATi das Kühlsystem bei den neuen X1800-Karten etwas verbessert hat – unser Exemplar der Radeon X1800 XT ist ein sehr frühes Review-Sample. Das Temperaturniveau ist durchgängig relativ hoch, bleibt aber in einem unkritischen Bereich für High-End-Karten. Eine Radeon X1900 XTX mit dem neuen R580-Chip bleibt etwas kühler, was mit dem niedrigeren Takt im 2D-Modus zu begründen ist. Gegen eine GeForce 7800 GTX von nVidia kann die Club3D-Karte nicht überzeugen, da diese satte neun Grad wärmer im Idle-Modus bleibt.

Während einer 3D-Anwendung relativiert sich der Vorsprung der Club3D X1800 XT 256 MB gegenüber der ATi Radeon X1800 XT fast vollständig und die beiden GPUs liegen nur noch ein Grad Celsius auseinander. Mit satten 91 Grad ist die Temperatur sehr hoch, aber immer noch unkritisch, da keinerlei Abstürze oder Bildfehler während des Betriebs aufgetreten sind. Auch in dieser Disziplin bleibt die GeForce 7800 GTX gute acht Grad kühler als die Konkurrenz. Bei den Messungen auf der Chiprückseite erreicht die Club3D-Karte mit 77 Grad Celsius einen sehr hohen Wert, der zwei Grad über den Ergebnissen der Radeon X1800 XT mit 512 MB und vier Grad über einer GeForce 7800 GTX liegt.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.

Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
  • Idle (Windows-Desktop):
    • nVidia GeForce 6800
      103
    • ATi Radeon X800
      105
    • nVidia GeForce 7800 GT
      105
    • ATi Radeon X1600 XT
      106
    • ATi Radeon X800 GTO
      106
    • ATi Radeon X800 XL
      107
    • nVidia GeForce 6600 GT
      107
    • nVidia GeForce 7800 GS
      108
    • ATi Radeon X850 XT
      109
    • ATi Radeon X800 GT
      110
    • ATi Radeon X1800 XL
      118
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      119
    • ATi Radeon X1900 XTX
      121
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      124
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      128
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      130
    • ATi Radeon X1800 XT
      135
  • Last:
    • nVidia GeForce 6800
      160
    • ATi Radeon X1600 XT
      163
    • ATi Radeon X800 GT
      167
    • nVidia GeForce 6600 GT
      167
    • ATi Radeon X800
      169
    • ATi Radeon X800 XL
      176
    • ATi Radeon X800 GTO
      176
    • nVidia GeForce 7800 GT
      177
    • nVidia GeForce 7800 GS
      178
    • ATi Radeon X1800 XL
      180
    • ATi Radeon X850 XT
      192
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      204
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      208
    • Club3D Radeon X1800 XT 256 MB
      223
    • ATi Radeon X1800 XT
      230
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      235
    • ATi Radeon X1900 XTX
      266

Gespannt waren wir auf die Messungen des Stromverbrauchs, da der halbierte VRAM auf der Club3D Radeon X1800 XT 256 MB eventuell für die ein oder andere Überraschung sorgen könnte. Immerhin verbraucht die Grafikkarte unter Windows fünf Watt weniger als das Exemplar mit einem 512-MB-Speicher. Gegen eine GeForce 7800 GTX sieht es dagegen düster aus, diese Karte bleibt deutlich genügsamer. Im 3DMark wiederholen sich die Ergebnisse. Die Club3D Radeon X1800 XT zieht sieben Watt weniger aus der Leitung als die etwas schnellere Karte, gegen eine GeForce 7800 GTX sieht man aber erneut kein Land. Die nVidia-GPU benötigt etwas 20 Watt weniger Leistung.

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