2/23 MSI GeForce 7600 GS im Test : Viel Geschwindigkeit für wenig Geld

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Technische Daten

GeForce
6600 GT
GeForce
7600 GS
Radeon
X1600 XT
Logo GeForce 6600 GT GeForce 7600 GS Radeon X1600 Series
Chip NV43 G73 RV530
Transistoren ca. 146 Mio. ca. 178 Mio. ca. 157 Mio.
Fertigung 0,11 µm 90 nm 90 nm
Chiptakt 500 MHz 400 MHz 590
Pixel-Pipelines 8 12 4
Shader-Einheiten
pro Pipeline (MADD)
1 2 3
ROPs 4 8 4
Pixelfüllrate 2000 MPix/s 3200 MPix/s 2360 MPix/s
TMUs je Pixel-Pipeline 1 1 1
Texelfüllrate 4000 MTex/s 4800 MTex/s 2360 MTex/s
Vertex-Shader 3 5 5
Dreiecksdurchsatz 375 MV/s 500 MV/s 737,5 MV/s
Pixelshader PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0
Vertexshader VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0
Speichermenge 128 GDDR3 256 DDR2 256 GDDR3
Speichertakt 500 MHz 400 MHz 690 MHz
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 16000 MB/s 12800 MB/s 22080 MB/s
Präzision pro Kanal FP32/FP16 FP32/FP16 FP32
Interface PCIe/AGP PCIe PCIe
SLI/CF-Unterstützung Ja (PCIe) Ja Ja

Die nVidia GeForce 7600 GS basiert auf einem vollwertigen G73-Chip, sprich auf der GPU sind alle physisch vorhandenen Einheiten aktiviert. Der Kern beinhaltet 178 Millionen Transistoren und wird im 90-nm-Prozess bei TSMC gefertigt. Somit vertraut die neue Grafikkarte wie die GeForce 7600 GT auf 12 Pixel-Pipelines, welche jeweils über eine Texture Mapping Unit sowie zwei Shader-Einheiten verfügen, die pro Takt unter anderem eine MADD-Operation durchführen können. Darüber hinaus kann der G73 auf acht ROPs zurückgreifen, womit nVidia den Vorteil der entkoppelten Raster Operation Processors ausnutzt.

Zusätzlich werden auf der GeForce 7600 GS fünf Vertex-Shader verbaut. Die GPU taktet mit einer Frequenz von 400 MHz, wobei es, ähnlich wie bei der schnelleren GeForce 7600 GT, keine verschiedenen Taktdomänen gibt (Der Geometric-Clock arbeitet sowohl auf der GeForce 7900 GT als auch auf der GeForce 7900 GTX mit einer höheren Frequenz als die restlichen Taktdomänen). Der 256 MB große DDR2-Speicher läuft ebenfalls mit 400 MHz und wird durch ein 128 Bit breites Speicherinterface an die GPU angebunden. Mit der preisgünstigen Karte kann ein SLI-System aufgebaut werden.

Im Vergleich zur GeForce 6600 GT, welche durch die 7600 GS ersetzt wird, liefert die neue Grafikkarte aus dem Hause nVidia eine gering höhere Pixel- sowie Texelfüllrate. Aufgrund des geringeren Speichertaktes ist gar weniger Speicherbandbreite als bei dem Vorgängermodell vorhanden und man kann bereits von vornherein vermuten, dass es die GeForce 7600 GS nicht leicht haben wird, sich von der GeForce 6600 GT deutlich abzusetzen. Neben der höheren Füllrate wird jedoch die effizientere Architektur und vor allem die gesteigerte Pixelshaderleistung für ein Leistungsplus sorgen können.

Die etwas teurere Radeon X1600 XT von ATi muss vor allem bei der Füllrate federn lassen, was die RV530-GPU den vier Pixel-Pipelines zu „verdanken“ hat. Stattdessen vertrauen die Kanadier auf eine stark gesteigerte Pixelshaderleistung, da eine Pixel-Pipeline über drei Shader-Einheiten verfügt. Bezüglich der Speicherbandbreite kann ATi alle Vorteile für sich verbuchen, da der VRAM mit 690 MHz deutlich höher als auf der GeForce 7600 GS getaktet ist.

G73-Core
G73-Core

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