22/25 Asus EN7600GT Silent und EN7900GT TOP im Test : Mehr Takt, mehr Kosten, mehr Leistung

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Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark06 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle (Windows):
    • nVidia GeForce 7600 GS
      47,5
      Hinweis: Passivkühlung
    • Asus EN7600GT Silent
      47,5
      Hinweis: Passivkühlung
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      48,0
    • ATi Radeon X1600 XT
      48,0
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      48,0
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      48,5
    • ATi Radeon X1800 GTO
      48,5
    • ATi Radeon X1300 Pro
      49,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      49,0
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      49,5
    • ATi Radeon X1900 GT
      50,0
    • ATi Radeon X1900 XTX
      50,5
    • nVidia GeForce 7600 GT
      51,5
    • nVidia GeForce 7800 GT
      51,5
    • ATi Radeon X1800 XT
      52,0
    • Asus EN7900 GT TOP
      55,5
    • nVidia GeForce 7900 GT
      60,0
  • Last:
    • nVidia GeForce 7600 GS
      49,0
      Hinweis: Passivkühlung
    • Asus EN7600GT Silent
      49,0
      Hinweis: Passivkühlung
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      50,0
    • ATi Radeon X1800 GTO
      50,0
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      51,5
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      51,5
    • ATi Radeon X1300 Pro
      55,0
    • ATi Radeon X1900 GT
      55,0
    • Asus EN7900 GT TOP
      55,5
    • nVidia GeForce 7800 GT
      56,0
    • ATi Radeon X1600 XT
      56,0
    • ATi Radeon X1800 XT
      56,0
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      56,0
    • ATi Radeon X1900 XTX
      58,0
    • nVidia GeForce 7900 GT
      60,0
    • ATi Radeon X1800 XL
      60,0
    • nVidia GeForce 7600 GT
      61,0

Da die Asus EN7600GT Silent auf eine Passivkühlung setzt, erzielt die Grafikkarte zusammen mit der ebenfalls passiv gekühlten GeForce 7600 GS von MSI sowohl unter Windows als auch unter Last Bestwerte in dem Testparcours. Bereits unter Windows kann sich die Asus-Karte von dem dezent hörbar kühlenden Referenzdesign der GeForce 7600 GT absetzen. In einer 3D-Applikation ist der Unterschied geradezu riesig, da die nVidia-Lösung auf vollen Touren dreht und deswegen mehr als nur unangenehm auffällt.

Nachdem wir in unserem ersten Test der GeForce 7900 GT zunächst eine „Montagskarte“ vermuteten, kristallisierte sich nach einer Zeit heraus, dass alle Referenzplatinen von nVidia bei dieser Grafikkarte eine defekte Lüftersteuerung aufweisen, die permanent mit hoher Drehzahl arbeitet und somit bereits unter Windows störend laut ist. Obwohl sich bezüglich der Lüftersteuerung auf der Asus EN7900GT TOP nichts zum Positiven verändert hat, weiß der Lüfter eher zu gefallen, da dieser von Haus aus leiser arbeitet. Zwar ist das Modell nicht gerade leise, im Vergleich zu einer herkömmlichen GeForce 7900 GT herrscht aber ein Unterschied wie Tag und Nacht. Unter Windows ist die EN7900GT TOP immer noch störend, aber unter Last positioniert sich der 3D-Beschleuniger immerhin im guten Mittelfeld.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark06 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle - Chip:
    • nVidia GeForce 7800 GT
      40
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      41
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      43
    • nVidia GeForce 7900 GT
      45
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      46
    • ATi Radeon X1600 XT
      47
    • Asus EN7900 GT TOP
      47
    • ATi Radeon X1800 GTO
      49
    • ATi Radeon X1900 XTX
      49
    • Asus EN7600GT Silent
      51
      Hinweis: flacher Kühler: 52
    • ATi Radeon X1800 XL
      53
    • nVidia GeForce 7600 GT
      54
    • nVidia GeForce 7600 GS
      56
    • ATi Radeon X1900 GT
      57
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      59
    • ATi Radeon X1800 XT
      63
    • ATi Radeon X1300 Pro
      68
  • Last - Chip:
    • nVidia GeForce 7800 GT
      59
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      65
    • nVidia GeForce 7900 GT
      67
    • ATi Radeon X1800 GTO
      68
    • ATi Radeon X1800 XL
      71
    • Asus EN7900 GT TOP
      71
    • ATi Radeon X1600 XT
      72
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      75
    • Asus EN7600GT Silent
      76
      Hinweis: flacher Kühler: 79
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      80
    • nVidia GeForce 7600 GT
      81
    • nVidia GeForce 7600 GS
      86
    • ATi Radeon X1900 GT
      86
    • ATi Radeon X1800 XT
      87
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      88
    • ATi Radeon X1900 XTX
      91
    • ATi Radeon X1300 Pro
      98
  • Last - Chiprückseite:
    • ATi Radeon X1800 GTO
      56
    • ATi Radeon X1800 XL
      56
    • ATi Radeon X1600 XT
      57
    • Asus EN7900 GT TOP
      57
    • nVidia GeForce 7600 GT
      58
    • nVidia GeForce 7900 GT
      58
    • nVidia GeForce 7800 GT
      60
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      66
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      71
    • nVidia GeForce 7600 GS
      72
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      73
    • ATi Radeon X1800 XT
      73
    • ATi Radeon X1300 Pro
      75
    • ATi Radeon X1900 GT
      76
    • Asus EN7600GT Silent
      76
      Hinweis: flacher Kühler: 77
    • ATi Radeon X1900 XTX
      81
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      82

Wir staunten nicht schlecht, als wir die Temperaturergebnisse der Asus EN7600GT Silent unter Windows und während der Lastphase mit denen des Referenzdesigns verglichen. In beiden Disziplinen kühlt die Asus-Karte mit der passiven Kühlung die G73-GPU gar besser als das Referenzdesign mit dem lauten Lüfter – sehr gut, Asus! Dabei ist der drehbare Schwenkarm doch nicht nur ein Marketinggag, immerhin konnten wir damit die Ergebnisse in einer 3D-Applikation um drei Grad verbessern. Die EN7600GT Silent erreicht selbst nach längerer Last keine zu hohen Temperaturen. Einzig auf der Chiprückseite muss sich der passiv gekühlte 3D-Beschleuniger dem Kühlersystem von nVidia geschlagen geben.

Da der Lüfter auf der GeForce 7900 GT von nVidia schneller arbeitet, erreicht er leicht bessere Werte als der auf der EN7900GT TOP. Zudem ist die Wärmeentwicklung auf der Asus-Karte aufgrund der höheren Taktraten etwas höher als die des nVidia-Modells. Nichtsdestotrotz beträgt der Unterschied maximal vier Grad, was vollkommen im grünen Bereich liegt.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung des 3DMark06 unter der Auflösung 1600x1200 sowie 4-fachem Anti-Aliasing und 16-fachem anisotropen Filter simuliert.

Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
  • Idle (Windows-Desktop):
    • nVidia GeForce 7600 GS
      149
    • Asus EN7600GT Silent
      150
    • nVidia GeForce 7600 GT
      153
    • nVidia GeForce 7800 GT
      155
    • ATi Radeon X1300 Pro
      156
    • nVidia GeForce 7900 GT
      157
    • ATi Radeon X1600 XT
      157
    • ATi Radeon X1900 GT
      158
    • Asus EN7900 GT TOP
      158
    • ATi Radeon X1800 GTO
      160
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      164
    • ATi Radeon X1900 XTX
      166
    • ATi Radeon X1800 XL
      166
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      171
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      174
    • ATi Radeon X1800 XT
      178
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      191
  • Last:
    • nVidia GeForce 7600 GS
      184
    • Asus EN7600GT Silent
      189
    • ATi Radeon X1300 Pro
      191
    • nVidia GeForce 7600 GT
      197
    • nVidia GeForce 7900 GT
      202
    • ATi Radeon X1600 XT
      204
    • Asus EN7900 GT TOP
      206
    • ATi Radeon X1800 GTO
      211
    • nVidia GeForce 7800 GT
      219
    • ATi Radeon X1800 XL
      223
    • ATi Radeon X1900 GT
      246
    • nVidia GeForce 7900 GTX
      251
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      252
    • ATi Radeon X1800 XT
      264
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      272
    • ATi Radeon X1900 XTX
      281
    • nVidia GeForce 7950 GX2
      281

Unter Windows zeichnen sich keine Besonderheiten bei den Messungen des Stromverbrauches ab. Die zwei Asus-Karten liegen innerhalb der Messungenauigkeit gleichauf mit den Exemplaren, die im Referenzdesign gefertigt worden sind. Etwas unterschiedlicher sind die Ergebnisse unter Last. Die Asus EN7600GT TOP hat einen um acht Watt niedrigeren Verbrauch als die herkömmliche GeForce 7600 GT. Einen Grund können wir dafür nicht finden. Eventuell hat nVidia mittlerweile die 90-nm-Produktion etwas besser im Griff. Da die Asus EN7900GT TOP mit etwas höheren Taktraten als die nVidia GeForce 7900 GT ausgeliefert wird, benötigt diese auch etwas mehr Strom. Die Differenz fällt mit vier Watt allerdings sehr gering aus.

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