3/24 XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme im Test : Ein abgespeckter G71 auf dem Weg zum Erfolg

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Impressionen

XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme

Obwohl sich XFX bei der Verpackung der GeForce 7900 GS 480M Extreme dieses Mal vornehm mit dem Design zurückgehalten hat, versucht man dennoch mit einem farbenfroh gestalteten Verpackung den Blick der potenziellen Käufer auf sich zu ziehen. Optisch auffallend ist darüber hinaus die Farbgestaltung der Karte, die unserer Meinung nach sehr gelungen ist. Das Layout der Grafikkarte entspricht zu einhundert Prozent dem einer GeForce 7900 GT. Zwar ist das PCB etwas länger als das einer GeForce 7600 GT, erreicht die Dimensionen einer GeForce 7900 GTX aber noch lange nicht. Damit steht einem Einbau in ein gängiges Gehäuse nichts im Wege.

Die Platine ist in Schwarz gefärbt und wird auf der oberen Seite von einer „Haltestange“ verstärkt. Dies klingt im ersten Augenblick sinnvoll, kann aber auch schnell zu Probleme führen. Falls die Grafikkarte im Gehäuse verschraubt wird, stellt die Befestigung kein Problem dar. Falls jedoch, wie in unserem Testsystem, spezielle Arretierungen verwendet werden, kann es schnell zu einem Platzmangel kommen. Das Slotblech ist ebenfalls schwarz eingefärbt und mit grünen DVI-Anschlüssen ausgestattet. Das Kühlsystem wird von einem das Licht reflektierenden Aufkleber geziert.

XFX GeForce 7900 GS 480M SLI-Stecker
XFX GeForce 7900 GS 480M SLI-Stecker
XFX GeForce 7900 GS 480M Slotblech
XFX GeForce 7900 GS 480M Slotblech
XFX GeForce 7900 GS 480M XFX-Logo
XFX GeForce 7900 GS 480M XFX-Logo

Apropos Kühlsystem. Dieses ist absolut identisch zu dem auf einer GeForce 7600 GT und GeForce 7900 GT. Vor allem wenn man an letztere denkt, kommt einem schnell das Grauen, da nVidia im (mittlerweile überarbeiteten) Platinenlayout einen kleinen Fehler begangen hatte, weswegen die Lüftersteuerung anfangs ohne eine Funktion blieb. Hier können wir glücklicherweise Entwarnung gegen, da die Lüftersteuerung auf dem XFX-Modell einwandfrei funktioniert – optimal ist die Wirkung allerdings noch lange nicht – doch dazu mehr im Abschnitt Lautstärke. Der Kühler besteht aus mehreren Kupferlammellen sowie einem Kupferblock für die GPU, damit eine schnelle Wärmeabgabe gewährleistet ist. Als Lüfter wird ein kleiner Radialpropeller eingesetzt. Der GDDR3-Speicher, der übrigens von Hynix mit einer Zugriffszeit von 1,4 ns gefertigt wird, bleibt dagegen ungekühlt.

XFX GeForce 7900 GS 480M Vorderseite
XFX GeForce 7900 GS 480M Vorderseite
XFX GeForce 7900 GS 480M Aufschrift
XFX GeForce 7900 GS 480M Aufschrift
Hynix GDDR3 1,4 ns
Hynix GDDR3 1,4 ns

Auf dem Slotblech sind die üblichen zwei Dual-Link-fähigen DVI-Anschlüssen sowie ein HDTV-Ausgang platziert. Ein HDCP-Key-ROM wird standardmäßig auf der GeForce 7900 GS nicht verbaut. Falls vom Hersteller gewünscht, kann die Karte mit diesem aber nachgerüstet werden. Die XFX-Fertigung kommt ohne ein entsprechendes Key-ROM daher.

Da nVidia den Preis der GeForce 7900 GS mit 200 Euro nicht allzu hoch angesetzt hat, war bereits von vornherein klar, dass die Ausstattung nicht unbedingt großzügig ausfallen wird. XFX übertreibt es diesbezüglich auf der GeForce 7900 GS 480M Extreme jedoch ein wenig. Mehr als zu einem DVI-auf-D-Sub- sowie einem PCIe-Stromadapter und einem S-Video-Kabel hat es nicht gereicht. Die Softwareausstattung fällt gar noch trauriger aus. Selbst nach intensiver Suche in dem Karton findet man mehr als eine Treiber-CD nicht vor. Hier wünschen wir uns, dass XFX in Zukunft auch bei einem niedrig angesetzten Preis den Rotstift nicht im Dauereinsatz benutzt.

XFX GeForce 7900 GS 480M ohne Kuehler
XFX GeForce 7900 GS 480M ohne Kuehler

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