15/15 Asus M2R32-MVP im Test : AM2 mit ATis Xpress 3200

, 29 Kommentare

Fazit

Nicht schlecht, Herr Asus, könnte man auch in Anlehnung an einen altbekannten Spruch von sich geben. Asus hat ganze Arbeit geleistet und ein leistungsstarkes Mainboard mit zwei vollwertigen PCIe-x16-Schnittstellen auf den Markt gebracht. Gerade für Spieler bietet das Board Leistung zur Genüge, sogar das bisher schnellste MSI-Board wird abgehängt. Und das wohlbemerkt mit deaktiviertem PEG-Link, der jüngst wieder ins Gerede kam.

Deutliche Abstriche muss man allerdings bei den Leistungsdaten der Schnittstellen machen. Vor allem die nur per PCI-Bus angebundene LAN-Schnittstelle ist nicht mehr zeitgemäß und die Konkurrenz bietet zumeist gleich zwei. Hier hat Asus am falschen Ende gespart. Dem entgegen steht die eSATA-Schnittstelle, die wir leider auf Grund fehlenden Equipments nicht weiter prüfen konnten. Hier ist Asus mal wieder auf der Höhe der Zeit und Wegbereiter einer neuen Schnittstelle.

Asus M2R32-MVP
Asus M2R32-MVP

Ebenfalls positiv fällt der relativ geringe Strombedarf des Mainboards auf. Die im Idle-Modus anliegenden Watt-Zahlen sind selbst ohne Cool'n'Quiet eine wahre Pracht. Die passive Kühlung ermöglicht dazu eine extrem niedrige Lautstärke des ganzen Systems im Betrieb. Damit einhergehend sind die gemessenen Temperaturen voll im grünen Bereich. Beim Overclocken ist das M2R32-MVP gut dabei und schafft es auf den geteilten ersten Platz.

Wer Wert auf höchste Leistung bei Spielen legt und gerne auf als „Schnick-Schnack“ bezeichnete Ausstattungs-Merkmale verzichten kann, der kann mit dem Asus M2R32-MVP ein echtes Zugpferd erwerben. Vor allem der günstige Preis macht das Mainboard empfehlenswert. Besser ausgestattete aber langsamere Boards mit nVidia-Chipsatz sind rund 20 bis 30 Euro teurer.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.