News : Take2 baut Werbung in seine Spiele ein

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Um zusätzliche Einnahmen zu generieren, plant der Sport- und Actionspiele-Publisher Take2, demnächst Werbung in seine Spiele wie beispielsweise die sehr erfolgreiche Serie „Grand Theft Auto“ zu integrieren. Damit folgt Take2 anderen Größen auf dem Markt, wie beispielsweise Electronic Arts und THQ.

Dies kann, wie es die Mitbewerber bereits vormachten, dazu dienen, entweder die Margen nach oben zu drücken, oder sogar, wie im Fall von Funcoms Anarchy Online geschehen, dass ein Spiel teilweise kostenlos bereitgestellt werden kann.

Um das Ziel der integrierten Werbung umsetzen zu können, ist der Publisher mit einem Unternehmen namens „Double Fusion“ eine Partnerschaft eingegangen. Diese Firma hat bereits das dazu notwendige In-Game-Werbenetzwerk, welches die Werbung zum einen in Nordamerika aber auch in Europa exklusiv einbinden soll. Dies alles soll frühestens im Januar kommenden Jahres gestartet werden, wobei allerdings nur neue Produkte betroffen sein werden. Namentlich wurde lediglich bekannt, dass es sich um die Marken 2K und 2K Sports handeln wird. Diese wurden im Zusammenhang mit den Erscheinungsjahren 2007 und 2008 genannt.

Interessanterweise wird es Werbung für PC- und Spielekonsolen geben, wobei die Konsolen aus dem Hause Microsoft, „Xbox“ und „Xbox 360“, ausdrücklich ausgenommen sein werden. Dies liege vor allem daran, dass die spezielle Technik, die Double Fusion das Einbinden der Werbung ermöglicht, nicht für alle Plattformen freigegeben ist. Für die Xboxen des Redmonder Konzerns steht eine solche Genehmigung derzeit noch aus.

Wie der Spiele-Publisher Take2 des Weiteren mitteilt, ist eine dynamische und eine statische Einbindung von Werbung in Planung. Während die dynamische auf eine Internetanbindung angewiesen ist, und somit auch an verschiedene Interessenten wechselweise verkauft werden kann, wird die statische auch dann eingeblendet, wenn keine Internetverbindung besteht. Für Werbekunden wird aber die dynamische Einblendung einen größeren Mehrwert bieten, da hier auf Interaktionen mit dem Spieler gesetzt werden kann und diese auch per automatischem Internet-Update aktualisiert werden kann.