US-Senator fordert Verbot von Wikipedia & Co.

Sasan Abdi
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Mit einem Gesetzesvorschlag versucht US-Senator Ted Stevens aktuell ein Verbot von interaktiven Webseiten an Schulen durchzusetzen. Damit wäre die Benutzung von diversen Web 2.0 Angeboten wie MySpace aber auch von offenen Projekten wie Wikipedia zukünftig verboten.

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Begründet wird die Forderung in dem Gesetzentwurf mit dem zu lachsen Schutz der Jugend. So könnten auf den genannten Plattformen ohne weiteres jugendgefährdende Inhalte platziert werden. Stevens' Forderung ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr war der Gesetzentwurf „Deleting Online Predator Act“ (DOPA) mit ähnlichem Inhalt im Senat gestoppt worden. Die aktuelle Vorlage ist so unkonkret formuliert, dass niemand zu sagen vermag, welche Seiten tatsächlich unter das Verbot fallen würden.