OCZ SPD-Z verspricht bessere Speicherkompatibilität

Simon Knappe
29 Kommentare

Der Speicherhersteller OCZ – bekannt für ihre Overclocking-Module – hat nach einem ersten internen Beta-Test zu ihrem neuen Tool „SPD-Z“, die aktuelle Beta-Version für die breite Masse freigegeben.

Das Tool SPD-Z ermöglicht es den Nutzern, ihre Arbeitsspeicher von OCZ mit einem neuen SPD-ROM (Serial Presence Detect) zu flashen, um die Kompatibilität und/oder die Performance der Speicher zu verbessern. In dem kleinen ROM-Chip auf den Speicherriegeln werden wichtige Informationen wie z.B. die Speichergröße und Organisation sowie die diversen Speichertimings (tCL, tRCD, tRP, tRAS, tREF, usw.) abgespeichert, welche vom jeweiligen Mainboard-BIOS für die korrekte Ansteuerung der Arbeitsspeicher ausgelesen werden können.

OCZ SPD-Z

Bislang hält sich der Funktionsumfang des Tools noch sehr in Grenzen, wie ein erster Test zeigt. Zwar kann über die Backup-Funktion eine Sicherung der eigenen SPD-Daten gemacht werden, ein manuelles Editieren der Timings ist jedoch nicht möglich. Der Versuch, neue SPD-Images von OCZ herunterzuladen, wurde von dem Programm mit einem 404 HTTP-Fehler quittiert. Das Prädikat „Beta“ scheint momentan mehr als gerechtfertigt zu sein.

In den kommenden Wochen sollen im offiziellen OCZ SPD-Z Forum-Thread neue fertige SPD-ROM Images zum Download bereitstehen, die über das Tool bequem unter Windows eingespielt werden können, ohne dabei gegen die Garantie-Bedingungen zu verstoßen. Anhand der Artikelnummer können die passenden SPD-ROM Images zugeordnet werden, sodass die Speicher-Riegel nicht fälschlicherweise mit komplett falschen Parametern bespielt werden.

Das nicht einmal ein MegaByte große Tool steht ab sofort bei OCZ zum Download bereit.