News : Großer Beta-Test des SP1 für Vista gestartet

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Wie vorab angekündigt, startete eine größer angelegte Beta-Phase des ersten Service Packs für Windows Vista in der vergangenen Nacht. Etwa 10.000 bis 15.000 Tester sollen Zugang zu dem Update erhalten haben; die Veröffentlichung einer finalen Version rückt damit näher.

Das erste Service Pack steht registrierten Beta-Testern, die in den letzten Wochen von Microsoft ausgewählt wurden, als Update oder als Stand-Alone-Paket zur Verfügung. Die Komplettversion, die in einer 32- und einer 64-Bit-Version daher kommt, schlägt dabei mit Größen zwischen 687 MByte (32-Bit-Version) und 1117 MByte (64-Bit-Version) zu Buche und enthält insgesamt fünf Sprachen. Auch ein Paket mit 36 Sprachen wird angeboten und wiegt 1308 MByte respektive 1778 MByte.

Erste Berichte zum Service Pack sprechen vor allem von einer gestiegenen Performance. So soll das Aufwecken des PCs aus dem Ruhezustand sowie das Booten mit dem SP1 beschleunigt werden. Auch der Dateitransfer via Netzwerk oder zwischen verschiedenen Ordnern auf der Festplatte werde als schneller empfunden. Sichtbare Unterschiede gibt es jedoch kaum, was jedoch nicht verwundert. So wurde das Service Pack 1 nach Microsoft-Aussagen in erster Linie nicht entwickelt, um neue Funktionen einzuführen, sondern ist als Ergänzung zu bisherigen Updates gedacht, um die Zuverlässigkeit und die Leistung des Betriebssystem zu verbessern. Die äußerlich auffälligsten Merkmale seien daher die Abstinenz des Suchfeldes im Startmenü – hier sollen nach einem Rechtsstreit mit Google nun Drittanbieter ihre eigenen Lösungen implementieren können – sowie die Auswahl der zu defragmentierenden Festplatte im entsprechenden Fenster (bisher ist nur eine Defragmentierung aller Datenträger möglich). Auch die Akkulaufzeit falle länger aus, so berichten einige Beta-Tester.

Bisher ist noch nicht bekannt, wann und ob eine öffentliche Testphase des ersten Service Packs ansteht. Die finale Version des Updates soll Anfang 2008 erscheinen und wird über den Vista-eigenen Update-Dienst verfügbar gemacht werden. Die Größe des Updates soll sich dann danach richten, wie viele der bisherigen Updates der Windows-Nutzer vorher bereits installiert hat.