12/14 Acht Nvidia GeForce 8600 GTS im Test : Direct3D 10 trifft auf Custom-Designs

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Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark06 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte. [[graph]7

[/graph] Während die Paradedisziplin der passiv gekühlten Grafikkarten die Lautstärke ist, haben sie bei den Temperaturmessungen schwer zu kämpfen – so auch dieses Mal. Während die aktiv gekühlten Grafikkarten allesamt im grünen Bereich liegen und mit bis zu 80 Grad Celsius zu keiner Zeit problematisch sind, knacken die lüfterlosen Testprobanden die magische 100-Grad-Grenze. Den besten Eindruck hinterlässt die Asus GeForce 8600 GTS Silent, wobei die Konkurrenz nicht weit entfernt ist. Unter Last erreicht die Asus-Karte 97 Grad Celsius, während die Gigabyte GeForce 8600 GTS Silent-Pipe 3 auf 100 Grad und die MSI GeForce 8600 GTS auf 104 Grad Celsius kommt. Diese Werte sind sehr hoch, jedoch für eine moderne GPU noch nicht kritisch. Wir empfehlen aber bei den passiv gekühlten Grafikkarten auf eine gute Gehäusekühlung zu achten. Ansonsten kann es vor allem im Sommer zu Abstürzen und mit der Zeit auch zu Schäden kommen.

Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung des 3DMark06 unter der Auflösung 1600x1200 sowie 4-fachem Anti-Aliasing und 16-fachem anisotropen Filter simuliert.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Windows:
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      169,9
    • Asus 8600 GTS Silent
      170,3
    • MSI 8600 GTS Passiv
      170,8
    • Gainward 8600 GTS GS
      172,4
    • Gigabyte 8600 GTS Passiv
      172,9
    • BFG 8600 GTS OC2
      173,6
    • Gainward 8600 GTS 512 MB
      176,6
    • Zotac 8600 GTS 512 MB
      176,9
    • Zotac 8600 GTS AMP!
      178,1
  • Last:
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      204,5
    • Asus 8600 GTS Silent
      204,6
    • MSI 8600 GTS Passiv
      205,7
    • Zotac 8600 GTS 512 MB
      211,4
    • Gainward 8600 GTS GS
      212,2
    • BFG 8600 GTS OC2
      212,4
    • Zotac 8600 GTS AMP!
      214,3
    • Gainward 8600 GTS 512 MB
      215,2
    • Gigabyte 8600 GTS Passiv
      215,4

Das Referenzmodell der GeForce 8600 GTS erzielt bei den Leistungsmessungen knapp das beste Ergebnis. Die Differenzen unter den GeForce-8600-GTS-Karten beträgt allerdings maximal fünf Prozent. Unter Windows benötigen vor allem die von Haus aus übertakteten Grafikkarten sowie die 512-MB-Modelle etwas mehr Leistung als das Referenzdesign. Der Unterschied ist allerdings nicht allzu hoch und sollte nicht als Kaufkriterium dienen. Dafür liegen alle GeForce-8600-GTS-Karten zu nahe beieinander.

Ähnliches gilt unter Last, wobei die Unterschiede etwas größer sind. Gleichauf mit dem Referenzmodell liegen die Asus GeForce 8600 GTS Silent sowie die MSI GeForce 8600 GTS. Die Gigabyte GeForce 8600 GTS Silent-Pipe 3 leistet sich einen kleinen Ausrutscher und setzt sich mit einer Leistungsaufnahme von 215 Watt an die Spitze des Testfeldes, obwohl die Gigabyte-Karte weder übertaktet ist, noch über einen 512 MB großen VRAM verfügt. Die echten 512-MB-Modelle sowie die übertakteten Grafikkarten liegen alle im Bereich von 211 Watt bis 215 Watt.

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