6/9 Grafikkarten-Treiber : ATi Catalyst 7.10 im Test

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Company of Heroes

Egal wohin man schaut, Spiele, bei denen das Szenario im Zeitraum des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, gibt es spätestens nach dem Erfolgshit „Call of Duty“ wohl wie Sand am Meer. Während einige dieser Spiele durchaus zu gefallen wissen, sind andere nur ein regelrechter Abklatsch, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Zu ersterer Gattung gehört zweifellos das Strategiespiel „Company of Heroes“, was sich im Jahre 2006 wohl zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt hat. Ein Grund dafür ist eine sehr gute Grafik-Engine, die auch schwerste Geschütze auffährt, damit die Konkurrenztitel das Nachsehen haben. „Operation gelungen!“, ist das einzige, was man bei Company of Heroes diesbezüglich sagen kann. Das Spiel bietet eine Menge fürs Auge und vor allem in den Schlachtszenen passiert es des Öfteren, dass man vergisst, den eigenen Truppen Kommandos zu erteilen, und stattdessen das Spielgeschehen bewundert. Als Benchmark benutzen wir die einbaute Testsequenz.

Company of Heroes D3D9 - G80
Company of Heroes D3D9 - G80
Company of Heroes D3D9 - R600
Company of Heroes D3D9 - R600
Company of Heroes – 1600x1200
  • 1xAA/1xAF:
    • Catalyst 7.8
      120,9
    • Catalyst 7.9
      120,0
    • Catalyst 7.5
      119,1
    • Catalyst 7.10
      118,7
    • Catalyst 7.6
      118,6
    • Catalyst 7.7
      118,3
  • 4xAA/16xAF:
    • Catalyst 7.8
      76,5
    • Catalyst 7.5
      75,6
    • Catalyst 7.6
      75,2
    • Catalyst 7.9
      75,1
    • Catalyst 7.10
      75,1
    • Catalyst 7.7
      75,0

F.E.A.R.

Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des neue Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind. Die Details sind, mit Ausnahme der Soft-Shadows, auf das Maximum gesetzt.

F.E.A.R. - G80
F.E.A.R. - G80
F.E.A.R. - R600
F.E.A.R. - R600
F.E.A.R. – 1600x1200
  • 1xAA/1xAF:
    • Catalyst 7.8
      131
    • Catalyst 7.9
      131
    • Catalyst 7.5
      130
    • Catalyst 7.7
      130
    • Catalyst 7.10
      130
    • Catalyst 7.6
      129
  • 4xAA/16xAF:
    • Catalyst 7.9
      64
    • Catalyst 7.10
      63
    • Catalyst 7.7
      62
    • Catalyst 7.8
      62
    • Catalyst 7.6
      61
    • Catalyst 7.5
      60

Gothic 3

Wohl zweifellos das meist erwartete Adventurespiel im Jahre 2006 hört auf den Namen „Gothic 3“, was mit den beiden beliebten Vorgängern begründet ist. Auch wenn das Spiel, selbst nach einigen Patches, immer noch sehr fehlerhaft ist, so erfreut es sich einer großen Beliebtheit in Deutschland, wie man gut an den Verkaufscharts erkennen kann. Doch neben dem eigentlichen Spielinhalt kann Gothic 3 zudem mit der Grafikengine punkten, die den Entwicklern sehr gut gelungen ist. So ist nicht nur die Weitsicht beeindruckend, auch die kleinen lieblichen Details an Figuren und Gegenständen machen die Grafik zu etwas Besonderem. Dass die Engine damit nicht nur gut aussieht, sondern auch sehr Hardwareintensiv ist, war bereits vom vornherein klar. Allerdings bietet das Grafikgrundgerüst einen entscheidenden Nachteil: So kann derzeit kein Anti-Aliasing angewendet werden, weswegen das Feature in den Qualitätseinstellungen nicht aktiv ist; dort ist nur der anisotrope Filter im Einsatz.

Gothic 3 - G80
Gothic 3 - G80
Gothic 3 - R600
Gothic 3 - R600
Gothic 3 – 1600x1200
  • 1xAA/1xAF:
    • Catalyst 7.7
      27,6
    • Catalyst 7.9
      27,6
    • Catalyst 7.6
      27,5
    • Catalyst 7.10
      27,5
    • Catalyst 7.5
      27,4
    • Catalyst 7.8
      27,4
  • 1xAA/16xAF:
    • Catalyst 7.7
      19,9
    • Catalyst 7.5
      19,7
    • Catalyst 7.6
      19,7
    • Catalyst 7.8
      19,7
    • Catalyst 7.9
      19,7
    • Catalyst 7.10
      19,7

Oblivion

Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Für kaum ein Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekte sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch sind mehrere Sträucher und Bäume zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten. Da die Grafikkarten der GeForce-7-Generation auf ein FP16-Rendertarget kein Multi-Sampling Anti-Aliasing anwenden können, haben wir die entsprechenden Modelle in den Qualitäts-Benchmarks nicht abgebildet, um die Vergleichsmöglichkeiten der 3D-Beschleuniger untereinander aufrecht zu erhalten.

Oblivion - G80
Oblivion - G80
Oblivion - R600
Oblivion - R600
Oblivion – 1600x1200
  • 1xAA/1xAF:
    • Catalyst 7.9
      64,9
    • Catalyst 7.5
      62,9
    • Catalyst 7.6
      62,7
    • Catalyst 7.8
      62,0
    • Catalyst 7.10
      61,5
    • Catalyst 7.7
      60,4
  • 4xAA/16xAF:
    • Catalyst 7.10
      44,8
    • Catalyst 7.8
      44,3
    • Catalyst 7.9
      42,9
    • Catalyst 7.7
      34,1
    • Catalyst 7.5
      33,9
    • Catalyst 7.6
      32,9

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