9/12 Weihnachten 2007 : Wir wünschen uns was: Das!

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PuppetMaster

Langsam wächst auch meinerseits die Begehrlichkeit nach etwas mehr Leistung auf dem Desktop. Sei es nun, dass HD-Kinotrailer in mittleren 720p nicht immer ruckelfrei ablaufen, dass für einen flüssigeren Arbeitsablauf sowieso etwas mehr Arbeitsspeicher angebracht wäre, oder dass nach längerer Abstinenz auch mal wieder ein aktuelles Computerspiel in möglichst voller Pracht gespielt werden möchte. So hat zuletzt „The Witcher“ die Aufmerksamkeit des rollenspielinteressierten Moderators geweckt und auch der Shooter „Crysis“ sieht ziemlich nett aus. Aber was tun mit einer alten Möhre der Klasse Athlon XP, die die vorherige Generation à la Gothic 2 und FarCry gerade noch brauchbar gut beherrschte?

Allmählich ist der Entschluss gereift, den vorhandenen PC komplett auszutauschen, da wegen aktuellen PCIe-Grafikkarten, DDR2-RAM, SATA2-Festplatten und -Brennern kaum mehr was von dem altgedienten Kumpanen verwendbar wäre. Bei der Komposition eines neuen Rechenknechts ist ein FAQ-Thread unseres Forums, „Der ideale Gaming-PC“, stets sehr hilfreich, dessen Begründer _DJ2P-GER_ und dem aktuell mit viel Elan betreuenden Campino219 an dieser Stelle ein herzlicher Dank gebührt.

So wurde das aktuelle Wunschgerät zusammengestellt, im Ergebnis dann letztendlich basierend auf einem Intel-Core-2-Duo-E6750-Boxed-Prozessor und einem Mainboard MSI P35 Neo2-FR, bestückt mit einem Kit aus 2048 MB RAM von MDT, einer ATI Radeon HD 3870, einer 320 GB großen Samsung-SpinPoint-T166-Festplatte und einem SATA-DVD-Brenner Samsung SH-203. Versorgt werden soll das System von einem Seasonic S12II-430-Netzteil und verpackt wird es in einen Coolermaster Centurion-5-Miditower. Insgesamt sind (Stand Ende November) etwa 700 € Anschaffungskosten zu erwarten.

Centurion 5
Centurion 5

Allerdings wird es diese Zusammenstellung leider nicht mehr unter den Weihnachtsbaum schaffen. Der Kauf ist auf fünf oder sechs Wochen nach dem Fest angepeilt, wenn, bedingt durch die rapide abfallende Nachfrage, alle genannten Komponenten wieder problemlos lieferbar sind und sich der eine oder andere Preis vielleicht sogar ein bisschen nach unten eingependelt hat.

Als mittwinterliche Anschaffung im direkten Umfeld ist des Weiteren der schmucke SanDisk-Sansa-e260-MP3-Player mit 4 GB Kapazität vorgesehen. Zusammen mit den als Austausch für die mitgelieferten Quäker vorgesehenen Sony MDR-EX71SL-Ohrhörern und einem separaten USB-Ladegerät für die Steckdose umfasst dieser Posten etwa 110 €.

Sasan

„Mobilität“ ist eines der neuen, wichtigen Schlagworte unserer Zeit. Nicht nur als guter Redakteur sollte man demnach am besten einen ordentlichen Stand-PC, einen Blackberry (am besten natürlich mit eigenem Exchange-Server) sowie ein gutes Notebook haben.

Da Ersteres einigermaßen vorhanden ist, ein Blackberry aber bis dato noch nicht aktiv genutzt werden würde, als dass es die doch noch immer recht saftigen Volumentarife wert wäre, so gehört dieses Jahr im Idealfall ein schicker, kleiner, tragbarer Computer unter den Weihnachtsbaum. Eben weil die Mobilität für einen Jeden dieser Tage so wichtig ist, gibt es auch eine entsprechend riesige Auswahl – ein für den Kunden eigentlich guter Umstand, der die Suche nach dem „richtigen“ Produkt aber traditionell erschwert.

Hilfreich ist, vorab einige Ausschlusskriterien festzulegen. Für mich soll es ein Subnotebook sein, das mit mittelmäßiger Leistung und einem durchschnittlichen Preis aufwarten soll. Warum das? Für Textbearbeitung, surfen im Web und E-Mails abrufen braucht man keine Power-Maschine, auch wenn die dann vielleicht auch länger „halten“ würde. Weiterhin sind alle Marken und Serien erlaubt – außer Sonys Vaio-Serie und die MacBooks aus dem Hause Apple. Letztere beiden Produktlinien gehören zwar ohne Zweifel zur „Creme de la Creme“, übersteigen meine Ansprüche (nicht zuletzt auch an den Preis) aber bei weitem, sind mittlerweile wie Sand am Meer überall zu finden (von wegen Individualität) und werden einem zuerst gestohlen.

Insofern bleiben aber immer noch zahlreiche Notebooks, die in Frage kommen. So habe ich mir einfach mal eines heraus gegriffen, das gerade mit Blick auf Preis-Leistung – wie ich finde – recht gut zu überzeugen weiß. Dabei handelt es sich um das ASUS F9F-2P037C 12,1", das für rund 799 Euro folgende Leistung bietet:

ASUS F9F-2P037C

Sicher, es könnte das Doppelte an Arbeitsspeicher rein und auch auf Vista könnte ich aktuell gut verzichten. Dennoch spricht mich das Asus-Gerät – wohl ein Auslaufmodell – gerade auch mit Blick auf den Preis sehr an, sodass mir der Weihnachtsmann vielleicht dieses Notebook unter den Baum legen wird, sofern es tatsächlich ein technisches Geschenk werden sollte.

Auf der nächsten Seite: Sebastian