2/7 Maxdome im Test : Video On Demand auf hohem Niveau

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Technisches

Als erstes soll im Folgenden ein Blick auf die technische Umsetzung von Maxdome geworfen werden. Genauer gesagt geht es hier um die Übertragung und Qualität sowie um die Themen DRM, Navigation und Kompatibilität.

Übertragung
Maxdome liefert alle Inhalte in drei verschiedenen Geschwindigkeitskategorien: DSL 1000, DSL 2000 und DSL 2000+, wobei letzteres für alle Geschwindigkeiten größer diese Anbindung steht. Die Unterscheidung macht insofern Sinn, als dass auch kleinere Bandbreiten auf diesem Weg mit einem fließenden Bild versorgt werden können. Dementsprechend werden die Inhalte auch mit unterschiedlichen Bitraten gestreamt:

  • 864 kbit/s - DSL 1000
  • 1527 kbit/s - DSL 2000
  • 2292 kbit/s - DSL 2000+

Die Nutzung von Maxdome kann je nach Anbindungsqualität also durchaus die Bandbreite auslasten, was unter Umständen bedacht werden muss.

Die erwähnte Unterscheidung hat aber nicht nur unterschiedliche Bitraten zur Folge. In ihr liegt auch begründet, dass die Seitenverhältnisse variieren (näheres weiter unten).

Video-Qualität
Generell verspricht Maxdome für die Bandbreiten-Kategorie DSL 2000+ eine annähernde DVD-Qualität. Im Test bestätigte sich dies durchaus. Die Inhalte kamen trotz häuslicher W-LAN-Verbindung an einem DSL-4000-Anschluss ohne nennenswerte Ruckler in einer einwandfreien Qualität auf den Bildschirm. Wie erwähnt variieren die Auflösungen bei den unterschiedlichen Seitenverhältnissen je nach Anbindungsqualität wie folgt:

DSL 1000

  • 448 x 336 Pixel im Seitenverhältnis 4:3
  • 448 x 252 Pixel im Seitenverhältnis 16:9

DSL 2000

  • 624 x 468 Pixel im Seitenverhältnis 4:3
  • 648 x 384 Pixel im Seitenverhältnis 16:9

DSL 2000+ (DSL 2000+ beinhaltet alle Internetzugänge mit einer Bandbreite über 2 Mbit/s)

  • 688 x 384 Pixel im Seitenverhältnis 4:3
  • 688 x 512 Pixel im Seitenverhältnis 16:9
Maxdome – Unterschiedliche Verbindungsqualitäten

Tonqualität
Wer dennoch Bildaussetzer erleben sollte, kann versuchen, dem Problem Herr zu werden, indem der Leistungspuffer des Media Player schrittweise in 10- bis 15-Sekunden-Schritten auf bis zu 60 Sekunden erhöht wird (zu finden unter Extras > Optionen > Leistung > Netzwerkpuffer). Dies verspricht zwar weniger Komfort, kann aber zu einem ruckelfreien Bild beitragen.

Bisher kommen die Maxdome-Inhalte leider ausschließlich in Stereo-Qualität ins heimische Wohnzimmer. Wohlwollend gesehen könnte dies auch den Nutzern geschuldet sein, die über eine weniger schnelle Internet-Anbindung verfügen. De facto ist dafür aber laut Maxdome die notwendige Verschlüsselung des Contents verantwortlich (siehe Abschnitt „Digitales Rechtemanagement“). Generell böte sich – sobald möglich – an, den Benutzer je nach verfügbarer Geschwindigkeit die Option zu geben, die Inhalte auch mit Mehrkanalton anzuschauen. Dies ist offiziell für die Zukunft geplant – ein konkreter Zeitraum steht indes nicht fest.

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