Benchmarks von 6-Core Dunnington mit 2,66 GHz

Thomas Hübner 29 Kommentare

Im Rahmen des aktuell in Shanghai, China, abgehaltenen IDF hat Prozessorriese Intel weitere Informationen zu Dunnington, den für die zweite Jahreshälfte erwarteten 6-Core-Server-Prozessor mit 16 MB L3-Cache und insgesamt 1,9 Milliarden Transistoren, bekannt gegeben.

Im Rahmen einer Demonstration der Leistung durfte ein mit vier Dunnington-Chips bestücktes System gegen seinen Vorgänger Tigerton (Xeon-7300-Familie antreten). Beide Rechner waren vergleichbar bestückt. Sie basieren auf der Ende des letzten Jahres vorgestellten Caneland-Plattform mit 7300er-Chipsatz (Codename: Clarksboro). Tigerton wurde in Form des 2,93 GHz schnellen Quad-Core-Xeon X7350 zum Test geladen. Beim Dunnington kam ein 2,66 GHz schnelles Modell zum Einsatz. Ob der Hersteller auch höher getaktete Versionen des kommenden 6-Core-Prozessors anbieten wird, wollte man noch nicht verraten.

Die Performance des neuen Chips kann sich sehen lassen: Obwohl Dunnington nur 50 Prozent mehr Rechenkerne besitzt, kann er im von Intel gewählten Benchmark einen beachtlichen Performancevorsprung von 100 Prozent heraus arbeiten. Während die vier Tigerton-Chips (16 Cores) ihren Job nach 14,50 Sekunden beendeten, waren vier Dunnington-Prozessoren (24 Cores) bereits nach 7,73 Sekunden fertig. Die Detailverbesserungen der Penryn-Architektur sowie der von allen Kernen gemeinsam genutzte L3-Cache macht sich somit äußerst positiv bemerkbar.

Intel 2,66 GHz 6-Core-Dunnington vs. 2,93 GHz Quad-Core-Tigerton
Intel 2,66 GHz 6-Core-Dunnington vs. 2,93 GHz Quad-Core-Tigerton