4/5 IceQ3 Turbo X im Test : HIS veredelt die Radeon HD 3850

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Sonstige Messungen

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Windows:
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      44,5
    • ATi Radeon HD 3850 512
      45,0
    • ATi Radeon HD 3870
      45,5
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      45,5
  • Last:
    • ATi Radeon HD 3850 512
      47,0
    • ATi Radeon HD 3870
      47,5
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      48,0
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      48,0

Unter Windows weiß das Kühlsystem der Radeon HD 3850 IceQ3 zu gefallen. Unsere drei anderen Testkandidaten agieren zwar auf einem sehr ähnlichen Level, kommen aber nicht ganz so gut zurecht wie das HIS-Produkt. Aus einem geschlossenen Gehäuse ist der 3D-Beschleuniger nicht von den restlichen PC-Komponenten auszumachen. Unter Last dreht der Lüfter dann ein wenig schneller und schafft es nicht mehr, den Spitzenplatz einzunehmen – weit entfernt ist man aber nicht.

Platz drei lautet das Ergebnis, da die Radeon HD 3850 und die Radeon HD 3870 minimal leiser sind. Die GeForce 9600 GT ist gleich laut. Für einen Silent-PC kann man die Radeon HD 3850 IceQ3 Turbo X und ihre direkten Konkurrenten ohne Zweifel empfehlen, da die Grafikkarten durchweg sehr leise bleiben.

Temperatur
Angaben in °C
  • Windows:
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      42
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      45
    • ATi Radeon HD 3850 512
      49
    • ATi Radeon HD 3870
      50
  • Last – GPU:
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      64
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      69
    • ATi Radeon HD 3870
      88
    • ATi Radeon HD 3850 512
      89
  • Last – Chiprückseite:
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      49
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      53
    • ATi Radeon HD 3870
      67
    • ATi Radeon HD 3850 512
      69

Bei den Temperaturmessungen kann sich die Radeon HD 3850 IceQ3 Turbo X dann doch recht deutlich vom Referenzdesign absetzen. Bereits unter Windows setzt das HIS-Produkt neue Bestmarken und lässt die GPU nicht wärmer als 42 Grad Celsius werden. Eine herkömmliche Radeon HD 3850 schafft es auf 49 Grad Celsius. Unter Last wird die Differenz noch größer. Sie bei den ATi-Karten bei genau 20 Grad (69 Grad Celsius für das IceQ3-Modell), einzig die GeForce 9600 GT erzielt leicht bessere Messwerte. Auf der Chiprückseite bleiben die Verhältnisse in etwa gleich. Die Karte kühlt trotz höherer Taktraten und identischem Geräuschniveau also deutlich effektiver.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Windows:
    • ATi Radeon HD 3850 512
      163
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      167
    • ATi Radeon HD 3870
      169
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      177
  • Last:
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      222
    • ATi Radeon HD 3850 512
      235
    • HIS HD 3850 IceQ3 Turbo X
      245
    • ATi Radeon HD 3870
      254

Aufgrund der höheren Taktraten (und eventuell auch höheren Spannungen) ist die Leistungsaufnahme der HIS Radeon HD 3850 IceQ3 Turbo X leicht höher als die einer herkömmlichen Radeon HD 3850. 163 Watt zu 167 Watt lautet das Ergebnis für die Referenzkarte. Eine Radeon HD 3870 zieht nochmals zwei Watt mehr aus der Leitung, eine GeForce 9600 GT gar zehn Watt. Unter Last werden die Unterschiede wie gewohnt größer: Das HIS-Produkt braucht mit 235 Watt zehn Watt mehr als eine Radeon HD 3850 (245 Watt), eine Radeon HD 3870 liegt bei 254 Watt. Die GeForce 9600 GT ist mit einem Verbrauch von 222 Watt interessanterweise sparsamer als die ATi-Karten.

Übertakten
  • Call of Juarez:
    • HD 3850 IceQ3 – Übertaktet (785/1026)
      12,1
    • HD 3850 IceQ3 – Standard (735/981)
      11,6
  • Unreal Tournament 3:
    • HD 3850 IceQ3 – Übertaktet (785/1026)
      105,9
    • HD 3850 IceQ3 – Standard (735/981)
      101,4
  • Jericho:
    • HD 3850 IceQ3 – Übertaktet (785/1026)
      19,0
    • HD 3850 IceQ3 – Standard (735/981)
      18,0

Obwohl die HIS Radeon HD 3850 IceQ3 Turbo X bereits von Haus aus mit höheren Taktraten daherkommt, ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir konnten die RV670-GPU auf maximal 785 MHz übertakten (Standard: 735 MHz), während der GDDR3-Speicher noch mit einem Frequenzplus von 46 MHz und somit 1026 MHz fehlerfrei agiert. Somit konnten wir die Performance im Schnitt um fünf Prozent erhöhen. Je nach Applikation kann der Geschwindigkeitsgewinn leicht variieren.

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