2/6 OCZ Vendetta 2 im Test : Heatpipe-Direct-Touch für Fans des Herstellers

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Kühler im Detail

Mit dem Vendetta 2 liefert OCZ den Nachfolger des 92-mm-Probanden Vendetta, der sich seit seiner Veröffentlichung, auf der Woge des Heatpipe-Direct-Touch-Erfolges schwimmend, äußerst gut am Markt platziert hat. Der Vendetta 2 stellt nun das 120-mm-Pendant zum kleinen Towerkühler dar, wobei am grundlegenden Layout bis auf die Abmessungen nichts geändert wurde.

Verpackung
Verpackung
Gestanzte Lamellen
Gestanzte Lamellen
Inklusive leisem 120-mm-PWM-Lüfter
Inklusive leisem 120-mm-PWM-Lüfter

Der Käufer erhält mit dem Vendetta 2 einen vergleichsweise unauffälligen Hybrid-Prozessorkühler im 120-mm-Towerformat. Er basiert auf der Wirkungsweise seiner drei U-förmig installierten 8-mm-Heatpipes, die an der direkten Auflage zur CPU abgeflacht wurden und die Wärme unmittelbar ohne weitere Materialübergänge aufnehmen. Die Wärme wird anschließend an den aus 51 Aluminiumeinheiten bestehenden Lamellenkörper weitergeleitet. Dabei ist zu bemerken, dass die Lamellen mit ihrem geringen Abstand von etwa 1,5 Millimetern naturgemäß eher auf die Belüftung von schnell drehenden Ventilatoren angewiesen sind, als mit sehr umschlagsschwachen Lüftern zu harmonieren.

Einfaches Towerlayout ohne Spielerein
Einfaches Towerlayout ohne Spielerein

Beim Lüfter setzt man auf ein 120-mm-Modell der Firma ADDA. Dieser verfügt über einen 4-Pin-PWM-Anschluss und lässt sich demnach über die beliebte Motherboardsteuerung in seiner Drehzahl regulieren. Der Lüfter dreht laut Werksangaben mit maximal 1500 U/min und lässt einen weiten Regelbereich zu. Seine Befestigung wird schwingungsentkoppelt per Gummiaufhängern realisiert.

Heatpipe-Direkt-Touch-Technik
Heatpipe-Direkt-Touch-Technik
Lüftermontage per Gummiaufhängung
Lüftermontage per Gummiaufhängung
4-Pin-PWM-Anschluss zur Regulierung der Lüfterdrehzahl
4-Pin-PWM-Anschluss zur Regulierung der Lüfterdrehzahl

Montagebesonderheiten

Die Montage des Kühlers gelingt im Rahmen der AMD- und Intel-Standardverfahren ohne große Probleme. Ein Motherboardausbau ist in beiden Fällen nicht zwingend notwendig, erleichtert die Installation hinsichtlich der Platzverhältnisse aber maßgeblich. Für Intels Sockel 775 kommt die Push-Pin-Variante zum Einsatz, während die Montage auf den unterstützten AMD-Sockeln per eingelegtem 2-Punkt-Bügel umgesetzt wird.

Bekanntes Montagesystem für AMD und Intel
Bekanntes Montagesystem für AMD und Intel
Keine Kompatibilitätsprobleme auszumachen
Keine Kompatibilitätsprobleme auszumachen
Blasrichtung zur Rückwand empfehlenswert
Blasrichtung zur Rückwand empfehlenswert

Inkompatibilitäten sind bei flachen Gehäusen zu erwarten, die den Vendetta 2 mit seiner üppigen Bauhöhe von 159 mm nicht aufnehmen können. Hier sollte man sich auf jeden Fall vor dem Kauf informieren und gegebenenfalls ausmessen, ob das eigene Gehäuse für einen Kühler dieser Bauhöhe geeignet ist. Eine freie Ausrichtung des Kühlers in alle Himmelsrichtungen ist aus Symmetriegründen Intel-Systemen vorbehalten, während sich die möglichen Ausrichtungen im AMD-System nach der Platzierung des Sockels richten.

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