News : Scythe kündigt Festplattenkühler „Ita Kaze“ an

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Scythe hat einen neuen Festplattenkühler namens „Ita Kaze“ (jap.: Platte Wind) angekündigt. Entgegen der bisherigen Festplattenkühler von Scythe, welche Eigenschaften einer Dämmbox aufweisen, beschränkt sich der „Ita Kaze“ auf die reine Kühlung einer Festplatte und besteht dementsprechend nur aus einem Kühlkörper und einem Lüfter.

Der Kühlkörper besteht vollständig aus Aluminium, hat die Maße 126 mm x 101,6 mm x 13,5 mm und weist ein Gesamtgewicht von 105 Gramm auf. Zur aktiven Kühlung der Festplatte wird ein von Scythe-Ingenieuren entwickelter 100-mm-Lüfter integriert, der eine Bauhöhe von nur 12 mm aufweist. Dieser Lüfter wurde angeblich für einen leisen Betrieb konzipiert und rotiert mit 1.000 Umdrehungen pro Minute. Die unverbindliche Preisempfehlung für den „Ita Kaze“ HDD-Kühler beträgt 8,50 Euro.

  • Technische Daten
    • Gesamtmaße: 126 mm x 101,6 mm x 13,5 mm
    • Lüftermaße: 100 mm x 100 mm x 12 mm
    • Spezifikationen: 14,5 dB(A) / 15,23 CFM (25,875 m³/h) / 12 V / 0,09 A
    • Anschluss: 3-pin (4-pin-Adapter liegt bei)
    • Kabellänge: 30 cm
    • Lagertyp: Gleitlager
    • Mittlerer Ausfallabstand (MTBF): 30.000 Stunden
    • Gewicht: 105 g
45 Kommentare
Themen:
  • Sebastian Pesdicek E-Mail
    … hat von Oktober 2007 bis Dezember 2009 Artikel für ComputerBase verfasst.

Ergänzungen aus der Community

  • Blutschlumpf 01.06.2008 16:54
    Hoffentlich hält der mal entsprechend lange.
    Wir haben in der Firma viele von den billigen Kühlern mit 4-6cm Lüftern im Einsatz, nach 2 Jahren Dauerbetrieb funktioniert noch grob 1/3, Rest ist mit Lagerschaden oder an Ölmangel verreckt.

    @Nightmare: wozu, der Himuro kühlt doch auch ohne Lüfter gut genug.
  • Sebastian 01.06.2008 17:40
    Brauchen tut man's wirklich nicht. Die Frage ist da eher: Können die HD's wirklich ein paar Grade kühler werden, sodass dies dann auch einen direkten Einfluss auf die Zimmertemperatur hat, oder wird da einfach 'mal sinnlos gekühlt? Saiba
    Deine Zimmertemperatur wird sich auch nicht ändern, wenn die Festplatte einfriert. Denn wenn eine Festplatte beispielsweise 10 Watt elektirsche Leistung aufnimmt, dann gibt sie auch 10 Watt an Wärme ab und erwärmt um diesen Betrag die Umgebung. Klingt komisch, dass das nicht unmittelbar was mit der Temperatur der Festplatte zu tun hat, ist aber definitv so. Man muss bei solchen Überlegungen an Energie denken, nicht an Temperatur.
  • Blutschlumpf 01.06.2008 17:42
    Schaden kann esnicht wenn die Platte 4-5 Grad käter ist. BrOokLyN R!ot ³
    Google hat mal ne Studie zu Ausfallraten von HDDs rausgebracht die entgegen der Behauptung hier aufzeigt, dass die Lebensdauer bei etwas über 30 Grad ideal ist und mit sinkender Temperatur abnimmt, kalt ist also nicht gleich gut.

    http://research.google.com/archive/disk_failures.pdf
    Punkt 3.4
  • Fipsi16 01.06.2008 18:10
    Aber Unter 30°C wird man mit so einer Kühlung wahrscheinlich nicht kommen. Weil die Zimmertemperatur ja schon fast 30° hat. Vor allem jetzt im Sommer. Zimmertemperatur 33°C *sterben tut*
  • Blutschlumpf 01.06.2008 18:15
    Ich komm aktuell in nem Dämmbox auf 35 Grad. Zimmertemp muss irgendwo zwichen 25 und 30 Grad liegen, hab keine Themometer.
    Und seien wir doch mal ehrlich, Temperaturen von 30 Grad und mehr sind hierzulande (Deutschland = 8,2 Grad im Jahresschnitt) doch eher eine recht seltene Ausnahme.
    Im Winter komm ich auch ohne Kühlung unter 30 Grad, mit so nem Teil drunter wird die Platte dann schon an die 20 Grad-Marke kratzen, dann ist es definitiv kontraproduktiv.
  • GrambleX 01.06.2008 18:21
    Denn wenn eine Festplatte beispielsweise 10 Watt elektirsche Leistung aufnimmt, dann gibt sie auch 10 Watt an Wärme ab Sebastian
    Das stimmt so nicht. Ein großer Anteil der Energie wird nicht in Wärme umgesetzt, sondern in mechanische, elektrische und magnetische Energie umgesetzt. Es kommt also auf den Wirkungsgrad der Festplatte an, bzw. auf die Verlustleistung der Festplatte und nicht auf die Leistungsaufnahme.

    Aber was an Verlustleistung in Form von thermischer Energie übrig bleibt ist durch die Kühlung nicht beeinflussbar.
  • Sebastian 01.06.2008 18:40
    Das stimmt so nicht. Ein großer Anteil der Energie wird nicht in Wärme umgesetzt, sondern in mechanische, elektrische und magnetische Energie umgesetzt. Es kommt also auf den Wirkungsgrad der Festplatte an, bzw. auf die Verlustleistung der Festplatte und nicht auf die Leistungsaufnahme.

    Aber was an Verlustleistung in Form von thermischer Energie übrig bleibt ist durch die Kühlung nicht beeinflussbar. GrambleX
    Dann verrate mir bitte, wo die Leistungen verbleiben! Ich behaupte, dass die von Dir genannten Anteile mechanischer und magnetischer Energie letzten Endes ebenfalls in Wärme übergehen.

    Und selbst wenn nicht (aber es ist so), der Wärmeanteil bleibt und daher hat auch meine Aussage Bestand, dass die Festplatten-Temperatur keinen Einfluss auf die Zimmertemerperatur hat, sondern die Leistungsaufnahme und -abgabe der HDD.
  • Blutschlumpf 01.06.2008 18:41
    Das stimmt so nicht. Ein großer Anteil der Energie wird nicht in Wärme umgesetzt, sondern in mechanische, elektrische und magnetische Energie umgesetzt. GrambleX
    Umwandlung ich mechanische Energie ist nur ein Zwischenschritt, da selbige wieder in Wärme umgewandelt wird (intern Reibung oder extern Ausdehnung/Stauchung von entkoppelndem Material).
    Umwandlung in elektrische Energie findet nicht statt, nur eine Umwandlung von elektrischer Energie.
    Die Summe der magnetischen Energie intern dürfte relativ konstant und sehr klein bleiben/sein. Da bei einem Geschlossenen Gehäuse auch keine nennenswerte Strahlung von einer Festplatte nach außen dringt würde ich das mal vernachlässigen.
    Bleiben also noch Schall, Licht und Wärme, ersteres benötigt nur verschwindend geringe Mengen Energie, zweiteres wird nicht produziert.
    Man kann also davon ausgehen, dass die Leistungsaufnahme annähernd der Wärmeabgabe entspricht, ich tippe mal auf einen Wert von 99,x %.