4/5 Sapphire HD 4850 im Test : Erste richtige Partnerkarte der HD 4850 ist zu laut

, 71 Kommentare

Sonstige Messungen

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Windows:
    • ATi Radeon HD 4870
      43,5
    • ATi Radeon HD 4850
      43,5
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      43,5
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      52,0
  • Last:
    • ATi Radeon HD 4850
      49,0
    • ATi Radeon HD 4870
      51,0
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      51,0
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      52,0

Bereits kurz nach dem Starten des PCs fällt das Kühlsystem der Radeon HD 4850 Toxic mit einem etwas unangenehmen Rauschen auf, was sich auch nach der Installation des Treibers nicht ändert – denn die Grafikkarte hat keine Lüftersteuerung. Nach Aussagen von Sapphire habe man absichtlich auf eine Regelung verzichtet, da die Grafikkarte zum Übertakten gedacht ist. Unserer Meinung nach ist das aber keine gute Entscheidung. Zwar ist die Grafikkarte mit 52 Dezibel noch nicht störend, für einige potenzielle Käufer wird es aber dennoch ein K.O.-Kriterium sein. Das Referenzdesign bleibt mit 43,5 Dezibel deutlich leiser.

Unter Last wird die Radeon HD 4850 Toxic zwar nicht lauter, bleibt aber weiterhin deutlich hörbarer als das nun schneller drehende Referenzmodell.

Temperatur
Angaben in °C
  • Windows:
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      38
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      55
    • ATi Radeon HD 4850
      76
    • ATi Radeon HD 4870
      77
  • Last – GPU:
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      69
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      71
    • ATi Radeon HD 4870
      84
    • ATi Radeon HD 4850
      86
  • Last – Chiprückseite:
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      44
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      54
    • ATi Radeon HD 4870
      70
    • ATi Radeon HD 4850
      73

Da der Lüfter deutlich schneller dreht, fallen die Temperaturen auf der Sapphire Radeon HD 4850 Toxic, obwohl die Taktraten höher sind, um einiges besser als auf einem Standard-Modell aus. Unter Windows wird die GPU nur noch 38 Grad Celsius warm, satte 38 Grad weniger als bei dem Referenzdesign. Auch unter Last bleibt die Sapphire-Variante kühler. Anstatt auf 86 Grad Celsius erhitzt sich der 3D-Beschleuniger nur auf 71 Grad. Auf der Chiprückseite sieht es ebenso positiv aus. Mit 54 zu 73 Grad Celsius hat man die Standard-Version locker im Griff. Zu Temperaturproblemen sollte es mit der Sapphire Radeon HD 4850 Toxic zu keiner Zeit kommen.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Windows:
    • ATi Radeon HD 4850
      157
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      160
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      166
    • ATi Radeon HD 4870
      197
  • Last:
    • ATi Radeon HD 4850
      290
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      298
    • Sapphire HD 4850 Toxic
      303
    • ATi Radeon HD 4870
      333

Da die Radeon HD 4850 Toxic schneller taktet als die meisten anderen Radeon-HD-4850-Karten, fällt auch die Leistungsaufnahme leicht höher als bei den anderen Modellen aus. Unter Windows hält sich der Mehrverbrauch mit insgesamt 160 Watt aufgrund des Stromsparmechanismus' noch in Grenzen. Eine normale Radeon HD 4850 braucht nur drei Watt weniger. Unter Last fällt die Differenz mit 13 Watt dann etwas höher aus. 303 Watt zieht die Sapphire Radeon HD 4850 aus der Steckdose.

Übertakten
  • Call of Duty 4:
    • Sapphire 4850 Toxic – Übertaktet (700/1.250)
      54,5
    • Sapphire 4850 Toxic – Standard (675/1.100)
      52,2
  • Stalker:
    • Sapphire 4850 Toxic – Übertaktet (700/1.250)
      39,8
    • Sapphire 4850 Toxic – Standard (675/1.100)
      37,9
  • Unreal Tournament 3:
    • Sapphire 4850 Toxic – Übertaktet (700/1.250)
      76,1
    • Sapphire 4850 Toxic – Standard (675/1.100)
      70,5

Sapphire scheint bei dem BIOS der Radeon HD 4850 Toxic leider eine Taktsperre eingebaut haben, da unser Exemplar nur eine geringe Taktsteigerung zulässt und höhere Frequenzen schlicht und ergreifend nicht mehr akzeptiert. Die RV770-GPU lässt sich um 25 MHz auf 700 MHZ übertakten, bevor die Frequenzen nach unten springen. Beim Speicher ist immerhin ein gutes Plus von 150 MHz möglich, was eine Taktrate von 1.250 MHz zur Folge hat. Am Limit sind beide Komponenten aber noch nicht angelangt. Die Performancesteigerung fällt je nach Anwendung mit vier bis acht Prozent unterschiedlich hoch aus.

Auf der nächsten Seite: Fazit