2/5 Ikonik Zaria A20 SIM im Test : Interessanter Midi-Tower mit Lüftersteuerung

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Lieferumfang

Die technischen Daten des Gehäuses lauten:

  • Material: Stahl/Aluminium/Kunststoff
  • Abmessungen: ca. 440 x 200 x 491 mm (H x B x T)
  • Gewicht: etwa 9,3 kg
  • vier 5,25"-Front-Laufwerkschächte
  • ein 3,5"-Front-Laufwerkschacht
  • fünf interne Schächte für 3,5"-Festplatten
  • ein 140-mm-Lüfter hinter der Front (ca. 1.700 U/Min)
  • ein 120-mm-Lüfter im Heck (blau beleuchtet, ca. 1.800 U/Min)
  • zwei 80-mm-Lüfter auf der rechten Seite (blau-beleuchtet, 15 mm Tiefe, ca. 2.500 U/Min)
  • integrierte „SIM“-Lüftersteuerung für sechs Lüfter und vier Temperatursensoren
  • Mainboard-Formfaktoren: ATX, Micro-ATX und SSI CEB
  • USB-, Firewire-, Audio- und eSATA-Anschlüsse im Gehäusedeckel
  • Staubfilter für die einsaugenden Lüfter

Im Paket befinden sich als Zubehör eine Schnellinstallationsanleitung, eine Tüte mit den üblichen Schrauben, Kabelbinder, ein Mikrofasertuch, vier Temperatursensoren für die bereits verbaute Lüftersteuerung sowie eine Treiber-CD für selbige mit der SIM-Software Version 0.9 (es handelt sich bei unserem Gehäuse in der Erstauslieferung also um ein Vorserienexemplar). Zum Einsatz kam allerdings die Version 1.0, die einem uns zusätzlich zur Verfügung gestellten SIM-Modul beigelegt war.

Besondere Erwähnung verdient die mitgelieferte Plexiglasscheibe für die linke Seitenwand, die einfach mittels Kreuzschraubenzieher gegen das ab Werk verbaute Gitter ausgetauscht werden kann. Die meisten anderen Hersteller bieten Seitenwände mit Fenster nur gegen einen saftigen Aufpreis als Zubehör an.

Ausstattung außen

Das Äußere des Zaria A20 wirkt schlicht, es überwiegen klare Kanten ohne wesentliche Rundungen und glatte Flächen aus grau-lackiertem Stahl beim Korpus und gebürstetem Aluminium bei der Front. Diese wird dominiert durch die große Fronttür, hinter der sich die Laufwerksblenden aus schwarzem Kunststoff verbergen. Rechts unten befindet sich eine von der linken unteren Ecke etwa einen Zentimeter abgesetzte Aluminiumplatte, die sich nach Lektüre der Installationsanleitung als zweiter Power-Taster herausstellt – eine interessante Idee, die vor allem demjenigen zugute kommt, der den Rechenknecht in Reichweite der Füße unter dem Schreibtisch aufstellt und ihn auf diese Weise sehr bequem anschalten kann. Im Betrieb leuchten hinter dieser Platte drei blaue und eine rote Leuchtdiode auf, die dann einen relativ hellen Lichtschein nach links werfen. Auf den ersten Blick erkennbar ist der im Betrieb blau-beleuchtete Power-Taster im Deckel des Gehäuses, in dem auch eine Aluminiumplatte mit den Anschlüssen eingelassen ist.

Ikonik Zaria A20 – rechte Seite
Ikonik Zaria A20 – rechte Seite
Ikonik Zaria A20 – Front
Ikonik Zaria A20 – Front
Ikonik Zaria A20 – Heck
Ikonik Zaria A20 – Heck
Ikonik Zaria A20 – linke Seite
Ikonik Zaria A20 – linke Seite
Ikonik Zaria A20
Ikonik Zaria A20
Ikonik Zaria A20 – Front
Ikonik Zaria A20 – Front
Ikonik Zaria A20 – Frontklappe
Ikonik Zaria A20 – Frontklappe
Ikonik Zaria A20 – Fußschalter
Ikonik Zaria A20 – Fußschalter

Die Laufwerksblenden hinter der Frontklappe müssen durch einen Griff von innen gelöst werden. Beim ersten Mal kann es aufgrund der fest angebrachten Metallblenden notwendig sein, die komplette Front abzunehmen, was durch das Lösen von sechs Kunststoffhaken problemlos möglich ist. Danach reicht es, von innen durch den Käfig zu greifen und die Blende heraus zu drücken. Den oberen Abschluss der Front bildet eine Blende aus verspiegeltem Kunststoff, die allerdings von Aussehen und Verarbeitung her der Aluminiumfrontblende leider nicht ganz gerecht wird.

Ikonik Zaria A20 – Portkit
Ikonik Zaria A20 – Portkit
Ikonik Zaria A20 – Portkit
Ikonik Zaria A20 – Portkit

Neben den üblichen Öffnungen findet man an der ansonsten gewohnt unspektakulären Rückseite zwei Schlauchdurchführungen für eine Wasserkühlung und die vier Rändelschrauben zum Lösen der Seitenwände. Diese bestehen wie der Rest des Korpus' aus 0,7 Millimeter starkem lackierten Stahl und bieten jeweils Öffnungen: rechts für die zwei 80-mm-Lüfter, links wahlweise für ein luftdurchlässiges schwarzes Gitter oder eine Plexiglasscheibe.

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