2/5 9600 GSO im Test : XFX beschleunigt die GeForce über eine 9600 GT

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Die Karte

Nachdem die GeForce 9600 GSO zu den Anfängen ihrer Zeit kein direktes Konkurrenzprodukt hatte und eher nur als Notlösung galt, wenn das Geld nicht für eine GeForce 9600 GT ausreichte, spielt die Grafikkarte nun nach der Präsentation der ATi Radeon HD 4670 eine sehr wichtige Rolle im Produktportfolio von Nvidia. Heute sehen wir uns die XFX GeForce 9600 GSO 680M XXX etwas genauer an, die im Handel mit den derzeit angesetzten 81 Euro teilweise weniger kostet als Referenzkarten anderer Hersteller.

XFX GeForce 9600 GSO 680M XXX
XFX GeForce 9600 GSO 680M XXX

XFX färbt bei der GeForce 9600 GSO 680M XXX das PCB in Schwarz, was der Karte ein nobles Aussehen gibt. Die Platine misst eine Länge von 22 cm und ist somit ein gutes Stück länger als die einer Radeon HD 4670. Nichtsdestotrotz sollte es keinerlei Schwierigkeiten beim Einbau in ein gewöhnliches Gehäuse geben. Die Vorderseite des PCB ist mit diversen Bauteilen bestückt, während die Rückseite deutlich mehr Freiräume bietet.

GeForce 9600 GSO 680M XXX Rückseite
GeForce 9600 GSO 680M XXX Rückseite
GeForce 9600 GSO 680M XXX Spannungswandler
GeForce 9600 GSO 680M XXX Spannungswandler
GeForce 9600 GSO 680M XXX von hinten
GeForce 9600 GSO 680M XXX von hinten

Als Kühlsystem setzt XFX eine Single-Slot-Variante ein, weswegen der nächstgelegene PCI- oder PCIe-Slot immer noch verwendbar ist. Als Kühlmaterial nutzt der für die übertakteten 3D-Beschleuniger bekannte Hersteller ausschließlich teures, aber effektives Kupfer, weswegen die Grafikkarte schwerer ist als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Auf der Kühlplatte, die direkt mit der GPU verbunden ist, sind mehrere recht feine Kühllamellen angebracht, die den Wärmetransport verbessern.

GeForce 9600 GSO 680M XXX Anschlüsse
GeForce 9600 GSO 680M XXX Anschlüsse
GeForce 9600 GSO 680M XXX Logo
GeForce 9600 GSO 680M XXX Logo
GeForce 9600 GSO 680M XXX Lüfter
GeForce 9600 GSO 680M XXX Lüfter

Als Lüfter vertraut XFX bei der GeForce 9600 GSO 680M XXX auf ein 55 mm großes Radial-Exemplar, das die kühle Luft aus dem Gehäuse anzieht, über die Lamellen und anschließend wieder aus dem Kühlsystem hinaus pustet. XFX verwendet auf dem 3D-Beschleuniger eine Lüftersteuerung, die aber nur bedingt überzeugen kann – später dazu mehr. Die G92-GPU wird von 555 MHz um satte 123 MHz auf 678 MHz übertaktet. Die Shadereinheiten arbeiten anstatt mit 1.350 MHz mit 1.674 MHz. Auch der 384 MB große GDDR3-Speicher, der von Samsung mit einer Zugriffszeit von einer Nanosekunde hergestellt wird, ist mit einem Plus von 150 MHz (950 MHz) stark übertaktet.

GeForce 9600 GSO 680M XXX SLI-Anschluss
GeForce 9600 GSO 680M XXX SLI-Anschluss
GeForce 9600 GSO 680M XXX XFX-Schriftzug
GeForce 9600 GSO 680M XXX XFX-Schriftzug
GeForce 9600 GSO 680M XXX Slotblech
GeForce 9600 GSO 680M XXX Slotblech

Für einen einwandfreien Betrieb muss man den 3D-Beschleuniger mit einem 6-Pin-Stromanschluss verbinden. XFX stattet ihre Adaption der GeForce 9600 GSO standardmäßig mit zwei Dual-Link-DVI- sowie einem S-Video-Ausgang aus. Die Kabelausstattung der GeForce 9600 GSO 680M XXX ist durchschnittlich. XFX legt der Karte ein Strom- sowie ein S-Video-Kabel und zwei DVI-auf-D-SUB- sowie einen S-Video-auf-YUV-Adapter bei. Die Softwarebeilagen sind zwar nicht umfangreich, aber dennoch gut, da man in dem Karton neben einer Treiber-CD noch das hochwertige Spiel Company of Heroes vorfindet.

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