News : Nvidia: GeForce-GTX-200M-Serie auf der CeBIT

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Auf der CeBIT, die kommende Woche in Hannover startet, wird Nvidia nach den Informationen von Fudzilla die neue Generation der diskreten Mobile-Ableger präsentieren. Den Kampf um die Performance-Krone gegen ATis Mobility Radeon HD 4870 soll die GeForce GTX 280M aufnehmen.

Trotz der Bezeichnung GTX 280M basieren die Karte sowie die kleineren Ableger nicht auf den GT200, sondern auf dem altbekannten G92b, der im 55-nm-Prozess gefertigt wird. Die Modelle verfügen über ein 256 Bit umfassendes Speicherinterface, die Anzahl der Shader-Einheiten steigt gegenüber der GeForce 9800M GTX von 112 auf 128. Ansonsten sind keine Angaben zu den Spezifikationen bekannt.

Laut Fudzilla erwartet Nvidia für die GeForce GTX 280M ein Performance-Plus von 30 Prozent gegenüber der Mobility Radeon 4870 und eine signifikante Leistungssteigerung gegenüber der GeForce 9800M GTX. Naturgemäß sind solche Aussagen der Hersteller aber mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Als zweites Modell aus der neuen Serie ist die GeForce GTX 260M vorgesehen, die in direkter Konkurrenz zur Mobility Radeon HD 4850 von ATi treten soll. Hinzu kommt die GeForce GTS 160M, die als Gegenpart zur Mobility Radeon HD 4670 geplant ist und die GeForce 9600M ablösen soll.

Erste Notebooks mit den neuen Karten sollen auf der CeBIT ausgestellt werden.

110 Kommentare
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  • Andreas Frischholz E-Mail
    … recherchiert und berichtet auf ComputerBase schwerpunktmäßig zu den Themenkomplexen Netzneutralität und Netzpolitik.

Ergänzungen aus der Community

  • theorist 26.02.2009 22:46
    @Realsmasher: da kann ich dir nicht zustimmen. die gtx280m besitzt ja tatsächlich die technologie des g200. Lübke
    Stimmt nicht. Die GTX 280M hat keine Double-Precision-ALUs, die ROPs sind nicht so effizient wie bei einer GTX 280, die MULs können nicht so gut ausgelastet werden. Da sind schon technologische Unterschiede vorhanden.

    Kurz ein paar Unterschiede zusammengefasst:
    - keine zusätzlichen 64-Bit-Recheneinheiten mit Denorms nach IEEE754, nur 32-Bit-Einheiten ohne Denorms
    - 2 statt 4 Alphablender pro ROP-Partition
    - bei 8xMSAA nur 16 z-Tests pro ROP-Einheit statt 32 z-Tests
    - nur halb so großes Registerfile
    - kleinere Datenpuffer für Geometry-Shader-Operationen

    http://www.3dcenter.org/artikel/was-bringt-uns-der-gt200

    Und dazu kommen noch eben noch die Nachteile in der Architekturbreite und bei den Taktraten:
    - 128 Streamprozessoren statt 240 Streamprozessoren
    - 64 TMUs statt 80 TMUs
    - 16 ROP-Einheiten statt 32 ROP-Einheiten
    - 256-Bit-SI statt 512-Bit-SI
    - 585 MHz Chiptakt statt 602 MHz Chiptakt
    - 950 MHz GDDR3 statt 1105 MHz GDDR3
    - nur leichte Shadertaktsteigerung um 18%, 1463 MHz statt 1242 MHz, kompensiert den Einheitennachteil nicht ansatzweise

    Alles in Allem wird sich die GTX 280M 1024 MiB im Vergleich mit Desktopgrafikkarten etwas unterhalb der 8800 GTX ansiedeln.
    Die Mobility Radeon HD 4870 repräsentiert einen leicht höheren Leistungbereich (~ 8800 Ultra).

    Hier eine Abschätzung:

    http://www.abload.de/img/notebookgrakas6yfx.png
  • theorist 27.02.2009 01:03
    @theorist: das war eigentlich auf "sichtbare" dinge wie dx10, physx, cuda etc pp gemünzt... Lübke
    Gerade bei CUDA hast du einen klaren Technologieunterschied durch die Double-Precision-Einheiten.

    woher hast du das balkendiagramm? quelle wäre nett^^ wenn das zutrifft, find ich den namen echt unpassend, weil er dem namen nach vor der 4870 stehen müsste. was wurde denn da getestet? 3d mark oder was? Lübke
    Ist von mir selbst. Das Ganze basiert auf den Eckdaten Rechenleistung, Texelfüllrate, Texturadressierungsrate, Pixelfüllrate, z-Füllrate, effektive Speicherbandbreite und Anzahl der GPUs (zwecks SLI/Crossfire). Die effektive Speicherbandbreite errechnet sich aus der normalen Speicherbandbreiten, der VRAM-Menge, einer eingestellten VRAM-Last und der Bandbreite der externen Schnittstelle (PCIe).
    Benchmarks habe ich mir angeschaut, um die Einflussfaktoren zu gewichten, aber es fließen keine Benchmarkergebnisse direkt ein.
    Die Mittelung der Einflusseinfaktoren auf einen Rankingwert erfolgt über ein geometrisches Mittel. Das liefert deutlich realistischere Ergebnisse als die Mittelung per arithmetischem Mittel.

    Bei der GTX 280M bin ich von folgenden Taktraten ausgegangen:
    Chiptakt: 585 MHz
    Shadertakt: 1463 MHz
    Speichertakt: 950 MHz (1900 Mbps)

    Die Mobility Radeon HD 4870 habe ich mit folgenden Taktraten eingebunden:
    Chiptakt: 550 MHz
    Speichertakt: 888 MHz (3552 Mbps)

    Wir brauchen doch gar nicht mehr soviel zu schätzen die ersten Benchmarks gibts schon:
    http://www.notebookcheck.com/…y-Radeon-HD-4870.13878.0.html
    http://www.notebookcheck.com/…GeForce-9800M-GTX.9894.0.html
    4870M: 14594
    9800MGTX: 15784 Kasmopaya
    Schlechter Vergleich, beim Notebook mit der GeForce 9800M GTX war eine stärkere CPU verbaut (QX9300 vs. E6600). Und 3DMark05 ist in 1024x768 auf heutigen Grafikkarten stark CPU-limitiert.
    Es ist auch quatsch, ausschließlich in 1024x768 zu testen, wenn derart ausgestattete Notebooks typischerweise eine Displayauflösung von 1920x1200 Pixeln haben.
    /EDIT: Zu 3DMark05: http://www.computerbase.de/2008-04/test-intel-core-2-duo-e7200/17/#abschnitt_3dmark05
    20.000 Punkte mit einer Radeon HD 2900 XT. Die Mobility Radeon HD 4870 macht laut Notebookcheck nichtmal 15.000 Punkte. Nach deiner Argumentation bedeutet das also, dass die HD 2900 XT merklich schneller ist als eine Mobility Radeon HD 4870. Dagegen sprechen aber ganz klar die technischen Daten und natürlich die Erfahrung. Auch in meiner Abschätzung oben liegt die Mobility Radeon HD 4870 um Einiges vor der Radeon HD 2900 XT.