3/4 BattleForge im Test : Der Drei-in-Eins-Spaß

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Diverses

Grundlegend betrachtet hat sich BattleForge bisher als äußerst solider Titel mit keinerlei nennenswerten Kritikpunkten entpuppt. Im folgenden soll auf einige weitere Aspekte eingegangenen werden, um dann zum Fazit zu kommen.

Grafik

Die Grafik spielt bei Echtzeitstrategiespielen häufiger eine eher untergeordnete Rolle. Gerade in jüngster Vergangenheit haben sich allerdings auch hier die Verhältnisse langsam aber stetig verändert, sodass wir der visuellen Ausgestaltung auch in diesem Test eine eigene Rubrik einräumen möchten.

Testsystem für „BattleForge“

  • Windows Vista Ultimate (32 Bit)
  • Intel Core 2 Duo E6700 @ 2,66 GHz
  • Gigabyte GA-965P-DQ6
  • Nvidia GeForce 9600 GT
  • 2 x 1024 MB Crucial Ballistix (DDR2-RAM, PC2-8000)

Herstellerangaben für „BattleForge“

  • Betriebssystem: Windows XP oder Vista
  • Prozessor: 1,8 GHz
  • Arbeitsspeicher: 1 GB (Windows XP) / 1,5 GB (Windows Vista)
  • Grafikkarte: 128 MB
  • Festplatte: 10 GB Festplattenspeicher
  • Soundkarte: DX-9-kompatibel
  • DVD-ROM-Laufwerk
  • Tastatur, Maus
  • Internetanbindung

Betrachtet man allein die grafische Umsetzung von „BattleForge“, so hat man es mit einem eher durchschnittlichen Spiel zu tun. Sicher, die Einheiten sind alles in allem ansehnlich und ausgefallen animiert und gerade bei größeren Schlachten wissen die Licht- und Explosionseffekte zu überzeugen. Bei einem näheren Blick auf die Boden- und Umgebungsgestaltung offenbart sich indes eine Detailarmut, die dafür sorgt, dass das Spiel in ruhigeren Phasen etwas steril wirkt. Ginge es also einzig um die grafische Umsetzung, so müsste man „BattleForge“ einiges an vorhandener Wirkungskraft absprechen. Glücklicherweise überwiegen die positiven Eindrücke aus dem spielerischen Bereich derart, dass hier kein tatsächlicher Minuspunkt vermerkt werden soll.

Einige ansehnliche Eindrücke aus „BattleForge“

Überdies kann die Aktivierung des im Rahmen unseres Tests deaktivierten Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) den soeben beschriebenen Eindruck durchaus ein wenig aufwerten. Da unter Verwendung des fordernden Algorithmus’ auf unserem Testsystem nur Bildraten im Bereich der 20 FPS möglich waren, basieren die Beobachtungen und auch die Screenshots zu diesem Test auf Ingame-Systemeinstellungen, die mit hohen Details, 2 x AA, deaktiviertem SSAO und einer Auflösung von 1680x1050 nicht das Maximum dessen darstellt, was aus „BattleForge“ herausgekitzelt werden kann. Mit diesen Einstellungen lief das Spiel dafür aber auf unserem praxisnahen Testsystem ziemlich rund, was sich in Bilderraten von 40 bis 50 niederschlug.

KI

Die Bewertung der künstlichen Intelligenz in einem Echtzeitstrategietitel zielt zumeist auf die Effizienz des Wegfindungssystems ab. „BattleForge“ stellt hier keine Ausnahme dar. Sieht man von einigen wenigen Aussetzern ab, so kann man den Entwicklern eine weitgehend solide Arbeit attestieren. Die Aussetzer treten zumeist dann auf, wenn die eigene Armee größere Wegstrecken zurücklegen soll und dabei auf Hindernisse wie geschlossene Bereiche oder sonstige Begrenzungen trifft. Hier kann es durchaus passieren, dass nicht der kürzeste Weg eingeschlagen wird, sondern die ein oder andere Einheit hängen bleibt oder das Ziel in einer Sackgasse sucht.

Kopierschutz

Da wir an dieser Stelle bei EA-Titeln stets darauf hinweisen, dass mit SecuROM ein für viele Spieler nicht vertretbarer Kopierschutz zum Einsatz kommt, soll auch in diesem Test explizite Erwähnung finden, dass auf die Implementierung des kontrovers diskutierten Schutzes im Rahmen von „BattleForge“ – sicher vor dem Hintergrund der Onlinelastigkeit des Titels – verzichtet wurde.

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