Mionix Saiph 1800/3200 im Test: Zwei neue Spielermäuse aus Schweden

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Martin Eckardt
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Bewertung

In unserer bepunktenden Bewertung stellen wir die Mionix-Machwerke anhand möglichst breit aufgestellter, objektiv einschätzbarer Kriterien gegen bisher getestete Referenzen dar. Dabei ist zu beachten, dass die Punktevergabe nach wie vor lediglich als grober, vergleichsbildender Richtwert angesehen werden darf und je nach individuellem Empfinden anders gewichtet werden würde.

Bewertungsübersicht Mionix-Mäuse
Bewertungsübersicht Mionix-Mäuse

Gemäß unseren Bewertungskriterien schneiden beide Mäuse mit ordentlicher Bepunktung ab, ohne die Referenzen des Maussegmentes ernsthaft zu gefährden. Dabei vereiltelt speziell die schwache Softwareunterstützung eine bessere Platzierung der im 2D- und Spielealltag ansonsten sehr überzeugenden Schweden.

Fazit

Mionix liefert mit den Saiph-Geschwistern einen soliden Einstand ins Mausgeschäft. Beide Nager punkten in erster Linie durch die präzise arbeitende Sensorik, die hohe Geschwindigkeit und die im Rahmen der persönlichen Präferenzen gelungene Ergonomie. Qualitativ kann auch die Saiph 1800 durch ihre robuste Machart, exakt arbeitende Mechanik und ordentliche, wenngleich auch nicht spektakuläre Haptik überzeugen, während überraschenderweise die Saiph 3200 Abstriche im Hinblick auf das schwammige Mausrad und die sich partiell lösende Daumengummierung hinnehmen muss.

Nachholbedarf gibt es neben dem verbesserungswürdigen Lieferumfang vor allem bei der Softwareunterstützung. Beide Mäuse funktionieren zwar problemlos per Plug-&-Play und ohne zusätzlichen Treiber, dennoch erhofft man sich von einem solchen, auch wenn man ihn erst von der Herstellerhomepage beziehen muss, doch ein paar nützliche Zusatzfunktionen. Speziell Dinge wie das DPI-Setting, der Makro-Manager und die Beleuchtungskonfiguration sollten noch einmal aufgegriffen werden. Von ablegbaren Profilen oder einer freien Belegung der DPI-Tasten, wie man sie von ausgereiften Spielermäusen kennt, möchten wir dabei gar absehen.

Saiph 1800 und Saiph 3200

Insgesamt hinterlässt das Schweden-Duo also einen ordentlichen Eindruck, ohne auf ganzer Linie zu überzeugen. Bei aktuellen Verkaufspreisen von 34,90 Euro für die Saiph 1800 respektive 44,90 Euro für die Saiph 3200 werden es die beiden Nager angesichts der hohen Konkurrenz sicher nicht einfach haben, sich am Markt durchzusetzen.

Aktuelle Preise und Verfügbarkeit:

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