5/5 GTX 260 im Test : Asus überlässt viele Einstellungen dem Käufer

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Fazit

Asus traut sich mit der GeForce GTX 260 Matrix einiges zu und überlässt primär dem Endkunden die Kontrolle über den 3D-Beschleuniger. Denn dieser hat einen immensen Einfluss auf die Gesamtperformance der Karte, die man aber auch nutzen muss, um den 3D-Beschleuniger attraktiv aussehen zu lassen. Denn in der Default-Einstellung reißt der 3D-Beschleuniger in Sachen Performance keinen vom Hocker.

Der Grund dafür ist in den von Haus aus nur minimal höheren Taktraten zu finden. Gerade einmal drei Prozent mehr Leistung im Durchschnitt bietet die GeForce GTX 260 Matrix. Weder kommt die Karte der GeForce GTX 280 spürbar näher, noch kann sie sich von der Radeon HD 4870 besser absetzen.

Einen Pluspunkt kann sich die Grafikkarte dagegen beim Kühler einholen – zumindest unter Windows, da dort beide Lüfter abgestellt werden und die Karte somit völlig lautlos ist. Ein Novum für eine GeForce GTX 260, zumal dieses Exemplar hier nicht durch ein unangenehmes Spulenfiepen auffällt! Unter Last dreht die Karte dann aber zu hoch auf und wird störend laut, obwohl die GPU-Temperaturen dies gar nicht erfordern.

Asus GeForce GTX 260 Matrix
Asus GeForce GTX 260 Matrix

Spannend wird es durch den manuellen Einsatz des iTracker. Denn das Übertaktungspotenzial der Asus-Karte ist durch eine Spannungserhöhung nahezu riesig und man kann durchaus das Niveau einer GeForce GTX 285 erreichen. Zudem kann die Lüftersteuerung unter Last etwas eingebremst werden, womit der Lärmpegel erträglich ist.

Wer einfach eine Grafikkarte kaufen und diese dann schlicht und ergreifend „out of the box“ benutzen will, sollte die GeForce GTX 260 Matrix links liegen lassen. Wer jedoch das Maximum aus dem 3D-Beschleuniger herausholen möchte, ist mit dem Asus-Produkt genau richtig bedient. So viel Potenzial bietet derzeit keine andere GeForce GTX 260. Allerdings ist die Karte aktuell noch nicht lieferbar und ein Preis unbekannt. Niedrig wird er nicht ausfallen.

Asus GeForce GTX 260 Matrix
  • Lautlos unter Windows
  • sehr hohes Übertaktungspotenzial
  • flexible Lüftersteuerung
  • durch iTracker sehr variabel einzustellen
  • von Haus aus kaum schneller als Referenzdesign
  • laut unter Last
  • hohe Leistungsaufnahme unter Last

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