11/15 Zotac IONITX-A im Test : Intels Atom lernt dank Nvidia Ion das Fliegen

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CPU-Entlastung

Bei der DVD-Wiedergabe hat der Intel-Grafikchip leicht die Nase vorn, was aber voraussichtlich an der sichtbar schlechteren Bildqualität liegt. Auf dem Nvidia-Grafikchip ist diese ein gutes Stück besser. Nichtsdestotrotz gibt es selbst mit der Single-Core-Lösung keinerlei Schwierigkeiten beim Abspielen.

Der MPEG2-Codec in 1080p ist schon deutlich anspruchsvoller. Die GeForce 9400 kann sich durchweg vor die Konkurrenz setzen und liefert zudem eine bessere Bildqualität. Eine flüssige Wiedergabe ist auch noch mit einem Single-Core-Atom und Intel-Grafikchip möglich, auch wenn die CPU-Auslastung an der 70-Prozent-Grenze kratzt.

Beim H.264-Codec zieht der Ion-Chipsatz regelrechte Kreise um die Konkurrenz. Mehr als drei Prozent Prozessorauslastung bei 720p messen wir zu keiner Zeit, während der Intel-Grafikchip bei maximal 25 Prozent liegt. Und auch hier gilt: Die Qualität ist auf dem Nvidia-Produkt besser.

H.264 in 1080p ist für den Single-Core-Atom mit dem G945-Chipsatz zu viel: Es werden einzelne Frames ausgelassen, was den Genuss des Trailers unmöglich macht. Der Prozessor wird voll aus- und damit gleichzeitig überlastet. Besser schlägt sich der DC-Atom mit bis zu 80 prozentiger Belegung des Prozessors. Die Bildwiedergabe ist flüssig, dennoch ist die Belastung der CPU sehr hoch. Es kann durchaus Trailer geben, bei denen die Rechenkraft nicht mehr ausreicht.

Während auf dem G945-Chipsatz von Intel aufgrund des fehlenden HDCP-Kopierschutzes keinerlei HD-Filme von einer Blu-ray wiedergegeben werden können, ist das mit dem Ion-Chipsatz von Nvidia kein Problem. Die CPU-Auslastung liegt absolut im grünen Bereich und wir können keinerlei Schwierigkeiten beim Abspielen feststellen. Die Bildqualität ist sehr gut.

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