6/6 2 × HD 4850 im Test : Gainward vermischt HD 4850 mit GDDR5-Speicher

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Fazit

Gainward hält mit der Radeon HD 4850 GS 1GB und der Radeon HD 4850 GS GLH zwei interessante Produkte im Portfolio, die zwei unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. So soll die Radeon HD 4850 GS 1GB von Käufern mit ausgeprägtem Preis-Leistungs-Bewusstsein als Investition in die Zukunft und die Radeon HD 4850 GS GLH von „Exoten-Käufern“ erworben werden.

Bezüglich der Geschwindigkeit machen beide Probanden eine gute Figur. Die GDDR3-Karte von Gainward kann sich im Durchschnitt um zwölf Prozent vom Referenzdesign absetzen, während das GDDR5-Pendant gar 20 Prozent schneller und somit nur noch fünf Prozent langsamer als eine Radeon HD 4870 mit 512 MB rendert. Die schnellere Karte hat jedoch einen Nachteil: Sie ist durchgängig laut und somit für viele potenzielle Käufer am Ende dann doch uninteressant.

Gainward Radeon HD 4850 GS 1GB
Gainward Radeon HD 4850 GS 1GB

Anders dagegen die Radeon HD 4850 GS 1GB, die in allen Situationen angenehm leise bleibt. Selbst unter Last hört man den 3D-Beschleuniger kaum. In Verbindung mit einem Preis von 140 Euro kann man so ohne Zögern zur Gainward Radeon HD 4850 GS 1GB greifen.

Bei der Radeon HD 4850 GS GLH könne wir das dagegen nicht empfehlen. Die Karte ist zwar sehr schnell und kommt beinahe an die Radeon HD 4870 heran, kostet mit knapp 120 Euro für eine 512-MB-Karte aber auch viel – die Standardversion mit DDR3 gibt es ab 85 Euro. Aufgrund der zu hohen Lautstärke empfehlen wir deshalb eher, zum kaum teureren Standard-Modell der Radeon HD 4870 zu greifen.

Gainward Radeon HD 4850 GS 1GB
  • spürbar flotter als Referenzdesign
  • sehr leise in 2D/3D
  • 1.024 MB
  • 8-Pin-Stromstecker


Gainward Radeon HD 4850 GS GLH
  • deutlich schneller als Referenzdesign
  • viele Anschlüsse
  • sehr laut unter 2D/3D
  • zu teuer für 512-MB-Karte


Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit:

Anmerkung des Lektors: Leider ist dieser Artikel nach seiner Fertigstellung länger auf dem Schreibtisch zur Korrektur liegen geblieben, als es hätte sein dürfen. Da wir jedoch der Meinung sind, dass der Test trotz nicht mehr taufrischer Treiber einen gute Einordnung der beiden Karten bietet, möchten wir den Artikel auch zu diesem Zeitpunkt trotzdem noch veröffentlichen.

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