2/5 GeForce GTS 250 im Test : ECS Black zeigt sich von ihrer schwachen Seite

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ECS Black GTS 250

Die Black GTS 250 ist eine noch recht neue Entwicklung aus dem Hause ECS, die als Basis eine GeForce GTS 250 von Nvidia hat. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, verkauft der asiatische Hersteller seine GPU-Produkte nur bedingt im Deutschen Handel, so dass es schwer fällt, den 3D-Beschleuniger hierzulande zu erwerben. Händler im Ausland sind zumeist die bessere Anlaufstelle.

ECS Black GTS 250
ECS Black GTS 250

Die ECS Black GTS 250 misst eine Länge von 23 cm und ist somit gleich lang wie das Referenzdesign. Nichtsdestotrotz hat die Karte nicht viel mit diesem gemeinsam, da der Hersteller unter anderem ein eigens entwickeltes PCB einsetzt, das in Blau daher kommt. Beim Einbau in ein handelsübliches Gehäuse sollte es aufgrund der recht geringen Ausmaße der Platine keinerlei Schwierigkeiten geben.

Das Kühlsystem ist ebenfalls eine Eigenentwicklung und belegt den nächstgelegenen PCI- oder PCIe-Slot. Dabei ist nicht nur die gesamte Vorder-, sondern ebenfalls die Rückseite mit Kühlelementen versehen. Der Kühler besteht primär aus einem Kühlblock aus günstigem Aluminium, in dem wiederum ein Block aus Kupfer eingelassen ist, der direkt auf der G92b-GPU platziert ist.

Black GTS 250 Rückseite
Black GTS 250 Rückseite
Black GTS 250 Lüfter
Black GTS 250 Lüfter
Black GTS 250 SLI-Anschlüsse
Black GTS 250 SLI-Anschlüsse

Zentral platziert ist ein im Durchmesser 85 mm messender Axial-Lüfter, der über eine ganz ordentliche Lüftersteuerung verfügt – mehr dazu im Abschnitt Sonstige Messungen. Über sämtliche Kühlelemente ist eine Plastik-Hülle gelegt, die einen definierten Luftfluss ermöglicht. Auch die Rückseite ist ganzflächig mit einem Kühlkörper versehen. Dieser hält in erster Linie Kontakt zu den Speichermodulen, die sich auf beiden Seiten des PCBs befinden.

Black GTS 250 Slotblech
Black GTS 250 Slotblech
Black GTS 250 von hinten
Black GTS 250 von hinten
Black GTS 250 Stromanschluss
Black GTS 250 Stromanschluss

Die ECS Black GTS 250 taktet die TMU-Domäne unter Windows auf 300 MHz herunter, während die 128 skalaren Shadereinheiten mit 600 MHz angesteuert werden. Der 1.024 MB große GDDR3 Speicher taktet mit 100 MHz. Der 2D-Part entspricht somit den Vorgaben von Nvidia. Anders dagegen der 3D-Takt, der minimal über diesen Vorgaben liegt. So arbeitet die TMU-Domäne unter Last mit 756 MHz (+18 MHz), während sich die Shadereinheiten mit 1.836 MHz und der Speicher mit 1.100 MHz an dem Standard-Modell orientieren.

Auf dem Slotblech der Black GTS 250 findet der Käufer zwei Dual-Link-DVI- sowie einen S-Video-Ausgang vor – Standardkost. Die Kabelausstattung besteht aus einem SPDIF-Kabel, einem DVI-auf-HDMI- sowie einem Stromadapter. Die Softwarebeilagen beschränken sich auf eine simple Treiber-CD.

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