10/14 Günstige Midi-Tower im Test : Das bieten kompakte Gehäuse bis 40 Euro

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Ausstattung innen

Öffnet man die Seitenwände des Asgard, schweifen die Gedanken sofort zum Preis dieses Midi-Towers ab. Zunächst ist neben dem komplett schwarzen Innenraum nur eines zu sehen: werkzeuglose Befestigung von ausnahmslos allen Laufwerken. Auch die Erweiterungskarten, die auf das Mainboard gesteckt werden können, sind, ähnlich wie bereits im Xigmatek Midgard gesehen, über einen Schiebemechanismus befestigt. Dies erleichtert den Einbau ungemein.

Nach dem Abnehmen der Seitenwände wird klar: das, was Xigmatek an zusätzlichem Material für Slotblenden ausgegeben hat, wird bei der Befestigung des Deckels gespart, da dieser mit einer der vier Netzteilschrauben fixiert wird. Im Mainboard-Tray ist eine große Öffnung für Prozessor-Backplates vorhanden und auf der Rückseite finden sich zwei Halteklammern zum Verlegen einiger Kabel. Auf Höhe der Grafikkarte ist praktischer Weise eine Öffnung, um die hinter dem Mainboard verlegten Stromanschlüsse wieder in den Innenraum zu führen.

Xigmatek Asgard – Innenansicht
Xigmatek Asgard – Innenansicht
Xigmatek Asgard – Innenansicht vorn
Xigmatek Asgard – Innenansicht vorn
Xigmatek Asgard – Festplattenkäfig
Xigmatek Asgard – Festplattenkäfig
Xigmatek Asgard – Innenansicht hinten
Xigmatek Asgard – Innenansicht hinten
Xigmatek Asgard – Unterseite
Xigmatek Asgard – Unterseite
Xigmatek Asgard – Innenansicht rechts
Xigmatek Asgard – Innenansicht rechts
Xigmatek Asgard – Rückseite Festplattenkäfig
Xigmatek Asgard – Rückseite Festplattenkäfig

Im Gegensatz zu allen anderen Kandidaten in diesem Test ordnet Xigmatek den Festplattenkäfig nicht gedreht an sondern lässt ihn in der gleichen Richtung wie die 5,25"-Laufwerke, was zwar einen kleinen Schönheitsfehler auf Grund der Festplatten-Anschlusskabel bedeutet, aber keinerlei Probleme hervor ruft. Ganz im Gegenteil. Mit dieser Anordnung ist ein nur geringfügig behinderter Luftfluss ausgehend von dem 120-mm-Lüfter in der Front garantiert. Wie bereits erwähnt, werden alle Laufwerke über ein kleines Drehkreuz befestigt, und so ist der Käufer nicht dazu gezwungen, seine Werkzeugkiste für den Einbau zu benutzen.

Erfahrungen

Was den Einbau der Hardware im Xigmatek Asgard anbelangt, so sollte man beachten, welche Größe der verwendete Prozessorkühler hat, da sonst, wie zum Beispiel in unserem Fall, zunächst das Netzteil und erst danach das Mainboard eingebaut werden kann. Des Weiteren ist im Mainboard-Tray beziehungsweise dahinter zwar ein Kabelmanagement vorgesehen, um beispielsweise die Stromanschlüsse der Grafikkarte unsichtbar zu verlegen. Allerdings ist die Öffnung im Mainboard-Tray zumindest für den Stromanschluss des Mainboards zu klein geraten. Beim Einbau der Festplatte macht sich das werkzeuglose System durchaus bezahlt, auch wenn man nach dem Öffnen des Verschlusssystems zunächst selbiges komplett in der Hand hat. Die Befestigung erfüllt aber in vollem Maße ihren Zweck und hält die Festplatte – und gleiches gilt auch für die optischen Laufwerke – zuverlässig in ihrer Position. Auch die Halterung für Erweiterungskarten funktioniert tadellos und wir konnten sogar eine Verbesserung zum System des Xigmatek Midgards feststellen. Während sich beim Midgard die orangen Halteklammern nach dem Öffnen immer wieder in ihre Grundposition verschoben haben, werden sie beim Asgard in ihrer geöffneten Position festgeklemmt und damit der Einbau von Erweiterungskarten deutlich erleichtert.

Xigmatek Asgard – Innenraum mit Hardware
Xigmatek Asgard – Innenraum mit Hardware
Xigmatek Asgard – Innenraum hinten
Xigmatek Asgard – Innenraum hinten
Xigmatek Asgard – Innenraum vorn
Xigmatek Asgard – Innenraum vorn
Xigmatek Asgard – Innenansicht rechts
Xigmatek Asgard – Innenansicht rechts

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