SSDs 2009: So groß ist der Vorteil gegenüber HDDs im Alltag

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Norman Dittmar
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ATTO vs. Herstellerangaben

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der max. möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD erreichbar ist.

Vergleich ATTO vs. Herstellerangaben
SSD Lesen
(Hersteller)
Lesen
(ATTO)
Differenz
( in % )
Schreiben
(Hersteller)
Schreiben
(ATTO)
Differenz
( in % )
Velociraptor 125,7 127,9
Caviar Blue 113,5 113,1
Postville 250 275,0 10,0 70 90,2 28,9
IO Series 250 273,9 9,6 180 202,7 12,6
P128 220 235,6 7,1 200 188,0 -6,0
Agility 230 252,4 9,7 135 162,7 20,5
Agility EX 64 GB 255 264,2 3,6 195 196,4 0,7
Vertex 128 GB (1.3) 250 265,5 6,2 180 196,3 9,1
Vertex 128 GB (1.4) 250 263,6 5,4 180 181,6 0,9
Vertex Turbo 128 GB 270 274,5 1,7 200 203,7 1,9
Ultradrive 64 GB (1571) 230 234,6 2,0 180 154,6 -14,1
Ultradrive 64 GB (1819) 230 232,1 0,9 180 159 -11,7
Ultradrive 128 GB (1571) 260 264,2 1,6 195 195,5 0,3
SSD-Logo
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In der Darstellung der maximalen Transferraten fällt als erstes auf, dass diese bei den getesteten SSDs etwa doppelt so hoch sind wie bei einer aktuellen Festplatte mit 7.200 U/Min. Des Weiteren können wir erkennen, dass die von uns ermittelten Werte in der Regel über den Herstellerangaben liegen. Die von Intel deklarierte maximale Schreibrate der Postville liegt sogar 22 Prozent unter unserem Messwert. Die Agility von OCZ überrascht hier ebenfalls und lässt erahnen, dass die Unterschiede zur teureren Vertex nicht so groß ausfallen können, wie es die Herstellerangaben vermuten lassen. Bei der SuperTalent Ultradrive mit einer Kapazität von 64 GB liegen die realen Messwerte signifikant unter den Herstellerangaben. Da die Differenz von zwölf bis vierzehn Prozent recht hoch ausfällt, sollte der Hersteller hier nachbessern.