CES 2010

Polaroid mit neuer Sofortbild-Kamera und Lady Gaga

Frank Hüber
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Auf der CES 2010 versucht Polaroid noch einmal alles, um auf sich aufmerksam zu machen. Die neuen Produkte aus eigenem Hause traten dabei zunächst jedoch deutlich in den Hintergrund. In den Vordergrund rückte man vielmehr die medienwirksame Partnerschaft mit Lady Gaga als Creative Director für zukünftige Produkte.

Am ersten Tag der CES 2010 versammelte sich deshalb eine riesige Schar von Pressevertretern um den Stand von Polaroid, um das zuvor einstudierte Interview mit Lady Gaga zu verfolgen. Lady Gaga soll mit ihrer Kreativität zukünftige Produkte von Polaroid gestalten. Wie diese genau aussehen werden, ist zwar noch nicht bekannt, bis zur geplanten Markteinführung Ende 2010 ist jedoch noch etwas Zeit.

CES 2010: Lady Gaga bei Polaroid

Abseits dieser Show hat PLR IP Holdings, Rechteinhaber der Marke Polaroid, jedoch auch noch eine neue Sofortbild-Kamera vorgestellt, die PIC 1000, welche Polaroids Color 600 Sofortbild-Filme nutzt und eine moderne Version der OneStep-Kamera darstellen soll. Darüber hinaus ist man eine Partnerschaft mit Zink Imaging für tinten- und tonerlose Fotodrucker eingegangen. Um sich nicht nur auf Sofortbild-Kameras festzulegen, wird mit der ebenfalls neuen Polaroid 3"x4" Instant Camera auch eine Digitalkamera von Polaroid auf den Markt kommen, welche mit dem Polaroid 3"x4" Instant Printer auch mobile „Sofortbilder“ ermöglicht. Darüber hinaus werden unter der Marke Polaroid in Zukunft aber auch LCD- und LED-TVs vertrieben.

Polaroid PIC 1000
Polaroid PIC 1000
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    … schreibt seit dem Jahr 2000 über Smart Home, Monitore und neue Technologien. Sein Studium schloss er als Diplom-Ingenieur ab.
Quelle: Eigene

Ergänzungen aus der Community

  • Marlino 09.01.2010 09:43
    Zu der Sofortbildkamera Geschichte sollte noch dazu gesagt werden, das die Filme in Kooperation mit der niederländischen Firma ImPossible(The Impossible Project) wieder hergestellt werden.

    Die Sofortbildkameras haben durch aus noch ihre Nische bei Liebhaber_innen(die in der Regel auch eher Kaufkräftig sind). Da die entsprechenden Chemikalien teilw. auf Vorrat gekauft wurden, um den Produktionsumfang zu verringern(weniger Zulieferfirmen). Die Nachfrage allerdings nicht wie erwartet sich verringerte, musst die Produktion schon nach vier Jahren eingestellt werden und nicht wie geplant nach zehn Jahren.