Core i5-661 „GMA“: Intels integrierte Grafik ist nicht schnell genug

 10/14
Wolfgang Andermahr
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Colin McRae Dirt 2

Und es wird dreckig. Aber so richtig! Auch wenn das Rennspiel Colin McRae: Dirt 2 etwas von den eigentlichen Intentionen der Vorgänger abweicht und längst nicht mehr „nur“ ein Rallye-Spiel ist, so haben die Entwickler rund um Codemasters mit dem neustens Spross wohl eine sehr gute Arbeit geleistet. Vor allem technisch weiß die in Dirt 2 eingesetzt Grafik-Engine zu gefallen, die mit diversen Effekten versucht das Auge des Spielers zu erfreuen, was Dirt 2 auch gelingt. Für die PC-Version wurde die Optik weiter überarbeitet, da der Titel nun etwas mit DirectX 11 anfangen kann. So setzen die Entwickler auf High Definition Ambient Occlusion, um die Beleuchtung zu verbessern. Weiterhin wird das Shader-Model 5.0 sowie Tessellation eingesetzt, wodurch die Fahnen, die Zuschauer und die Wasser-Effekte besser umgesetzt werden können. Damit mausert sich Colin McRae: Dirt 2 nicht nur zum schönsten Rennspiel, sondern vielleicht auch zum schönsten Spiel überhaupt. Wir nutzen zum Testen den integrierten Benchmark (mit Malaysia als Strecke), wobei wir die Verbesserungen durch Tessellation ausgeschaltet haben. Für die generelle Vergleichbarkeit zwingen wir dem Spiel DirectX 9 auf, wobei wir jedoch für den Vergleich moderner Grafikkarten einen zusätzlichen Durchlauf mit angeschalteten DirectX-11-Features durchführen.
Niedrige Details

Dirt 2 – RV8x0
Dirt 2 – RV8x0
Dirt 2 – GT200
Dirt 2 – GT200
Colin McRae Dirt 2 – 1024x768
  • 1xAA/1xAF:
    • GeForce 9300 @ E8600
      31,1
    • GMA 4500HD @ E8600
      0,0
      Schwarzer Bildschirm
    • GMA HD @ Core i5-661
      0,0
      Schwarzer Bildschirm
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Crysis Warhead

Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits einige Zeit auf dem Buckel hat, schickten die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, das die grafische Qualität ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmente und diversen weitere Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.
Niedrige Details

Crysis Warhead – RV8x0
Crysis Warhead – RV8x0
Crysis Warhead – GT200
Crysis Warhead – GT200
Crysis Warhead – 1024x768
  • 1xAA/1xAF:
    • GeForce 9300 @ E8600
      25,6
    • GMA HD @ Core i5-661
      23,7
    • GMA 4500HD @ E8600
      15,3
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
Crysis Warhead – Verlaufsgiagramm
0,06,412,819,225,632,0Bilder pro Sekunde (FPS) 151015202530354045505560

Stalker - Call of Pripyat

Atomreaktor, die Dritte. Stalker – Call of Pripyat entführt den Spieler zum dritten Mal zum Atomreaktor in Tschernobyl, wobei das zweite Add-On den Weg des Hauptprogramms einschlägt und somit die Erkundung des Gebietes im Hauptaugenmerk steht. Davon abgesehen kommt der neuste Stalker-Teil mit einer überarbeiteten Grafik-Engine daher, die nun DirectX-11-Unterstützt, wodurch das Spiel eine bessere Performance beziehungsweise eine höhere Bildqualität erhält. Für den Benchmarkparcours nutzen wir die DirectX-11-API, schalten die Tessellation aber ab, um einen nahezu vergleichbaren Rechenweg zu erhalten. Nichtsdestotrotz weist die DirectX-11-Version immer noch eine leicht bessere Optik auf. Als Testsequenz nutzen wir einen 25 Sekunden langen Weg durch ein Stalker-Quartier.
Statische Beleuchtung, Details auf Maximum

Stalker Call of Pripyat – RV8x0
Stalker Call of Pripyat – RV8x0
Stalker Call of Pripyat– GT200
Stalker Call of Pripyat– GT200
Stalker Call of Pripyat – 1280x1024
  • 1xAA/1xAF:
    • GeForce 9300 @ E8600
      73,3
    • GMA HD @ Core i5-661
      62,8
      Stottern
    • GMA 4500HD @ E8600
      47,1
      Stottern
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
Stalker CoP – Verlaufsgiagramm
024487296120Bilder pro Sekunde (FPS) 12345678910111213141516171819202122232425