39/40 Intel Core i7-980X Extreme Edition im Test : Klotzen, nicht kleckern!

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Performance-Leistungsaufnahme-Rating

Im letzten CPU-Test hatten wir dieses Rating das erste Mal eingeführt, da es von vielen Lesern gewünscht wurde. Es ist auch weiterhin im Erprobungsstatus, da man gerade in dieser Disziplin sehr viele Variablen berücksichtigen kann. Wir haben uns für das abschließende Performancerating entschieden, da dort die Leistung gezeigt wird, die die Prozessoren im kompletten System auch darbieten. Da dieses natürlich auch unter entsprechender Last passiert, setzen wir die maximale Leistungsaufnahme als Bezugspunkt an. Dies mag in einigen Tests sicher nicht zutreffen, jedoch soll es nur einen ungefähren Anhalt bieten.

Als Beispiel nehmen wir einmal den Core 2 Quad Q9550, der in unserem Performancerating mit 81,1 Prozent abschließt. Auf Augenhöhe der Performance befindet sich mit 80,4 Prozent auch der Core i5-661, so dass in diesem Punkte nahezu Gleichstand herrscht. Was jetzt entscheidet, ist die Leistungsaufnahme. Der Core i5-661 zieht mit maximal 119 Watt unter voller Belastung unseres Komplettsystems deutlich weniger als ein Core 2 Quad Q9550, der maximal 178 Watt verbraucht. Folglich klafft zwischen den beiden Probanden in dem folgenden Rating eine große Lücke.

Performancerating zu maximaler Leistungsaufnahme (Beta-Status)
Angaben in Prozent
    • Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
      100,0%
    • Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
      100,0%
    • Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
      87,1%
    • Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
      81,7%
    • Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
      80,6%
    • Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
      79,2%
    • Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
      77,8%
    • Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
      77,1%
    • Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
      75,3%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT aus
      70,5%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo aus, SMT aus
      69,5%
    • AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
      69,0%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      67,2%
    • Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
      66,7%
    • AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
      65,1%
    • AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
      64,9%
    • AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
      63,3%
    • Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      63,1%
    • AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
      62,4%
    • Intel Core i7-975 EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      60,7%
    • AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
      59,8%
    • AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
      57,5%
    • Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
      57,1%

Was man bereits zwischen den Zeilen vorab lesen konnte, zeigt genau dieses Rating auf. Die 32-nm-Prozessoren liefern eine gute Leistung und der niedrige Verbrauch schiebt sie in der Disziplin in Front. Die Konkurrenten sind dabei jedoch allesamt Prozessoren von Intel, erst in der zweiten Hälfte kommen die AMD-Prozessoren in den Blickpunkt.

Auf Wunsch geben wir heute auch die maximale Performance im Vergleich zum Idle-Wert an. Dort ist jedoch die Fehleranfälligkeit deutlich höher, da sich beispielsweise das gewählte Mainboard viel mehr auswirkt. Sind es beispielsweise fünf Watt Unterschied, macht das unter voller Belastung bei 150 Watt nur einen vernachlässigbaren Bruchteil aus. Im Idle bei lediglich 60 Watt spielt dieser Aspekt hingegen eine deutlich größere Rolle.

Performancerating zu minimaler Leistungsaufnahme (Beta-Status)
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-870, 2,93 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
      100,0%
    • Intel Core i5-750, 2,66 GHz, DDR3-1333, Turbo ein
      95,9%
    • Intel Core i5-661, 3,33 GHz, DDR3-1333, Turbo ein, SMT ein
      88,6%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      88,2%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT aus
      88,0%
    • AMD Phenom II X4 965 BE, 3,40 GHz, DDR3-1333
      87,3%
    • Intel Core i7-980X EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo aus, SMT aus
      86,5%
    • Intel Core i3-530, 2,93 GHz, DDR3-1333, SMT ein
      85,3%
    • Intel Core i7-975 EE, 3,33 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      83,4%
    • Intel Core i7-960, 3,20 GHz, DDR3-1066, Turbo ein, SMT ein
      83,0%
    • AMD Phenom II X4 925, 2,80 GHz, DDR3-1333
      82,9%
    • Intel Pentium G6950, 2,80 GHz, DDR3-1066
      82,1%
    • AMD Phenom II X3 720 BE, 2,80 GHz, DDR3-1333
      80,9%
    • AMD Athlon II X4 620, 2,60 GHz, DDR3-1333
      80,7%
    • Intel Core 2 Quad Q8200, 2,33 GHz, DDR3-1333
      79,0%
    • Intel Core 2 Quad Q9550, 2,83 GHz, DDR3-1333
      78,7%
    • Intel Core 2 Duo E8600, 3,33 GHz, DDR3-1333
      78,4%
    • AMD Athlon II X3 435, 2,90 GHz, DDR3-1333
      78,2%
    • AMD Athlon II X2 250, 3,00 GHz, DDR3-1333
      76,7%
    • Intel Core 2 Duo E8400, 3,00 GHz, DDR3-1333
      75,8%
    • Intel Core 2 Duo E7400, 2,80 GHz, DDR3-1066
      74,8%
    • AMD Phenom II X2 550 BE, 3,10 GHz, DDR3-1333
      74,1%
    • Intel Core 2 Quad Q6600, 2,40 GHz, DDR3-1066
      70,8%

Anmerkung: Wie bereits erwähnt, befindet sich diese Abschnitt noch in der Experimentierphase. Auch wir wissen, dass es viele Variablen gibt und man die mit Prime95 ermittelte maximale Leistungsaufnahme in einem Komplettsystem nicht zwangsweise in das Verhältnis zum Gesamtergebnis, welches mit dem Komplettsystem ermittelt wurde setzen kann. Da beispielsweise unter Cinebench, bei der Auslastung aller Kerne, nur ein minimal geringerer Energiebedarf der CPUs als mit Prime95 ermittelt wird, sind die Ergebnisse nicht zu 100 Prozent korrekt, sondern zeigen lediglich die Richtung. Denn es spielen in der Analyse, wie bereits bei der Leistungsaufnahme, immer auch die weiteren Komponenten wie Mainboard, Speicher & Co eine nicht gerade unwichtige Rolle.

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