2/11 Grafikkarten-Treiber : ATi Catalyst 10.4 im Test

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ATi Catalyst 10.4

Besser spät als nie: Einige hatten sicherlich schon vermutet, dass der April als erster Monat seit Ewigkeiten ohne einen offiziellen Catalyst-Treiber auskommen muss. Es gab zwar offiziell einen Catalyst 10.4 Preview sowie einen Catalyst 10.4a Preview, der finale Treiber ließ aber lange auf sich warten. Am Ende hat er es dann aber doch noch knapp im April geschafft.

Wie gewohnt gibt es die Software für Windows XP, Windows Vista sowie Windows 7 – unabhängig davon, ob es sich um eine 32-Bit- oder eine 64-Bit-Version handelt. Die 64-Bit-Variante für Windows Vista und Windows 7 bringt 72 MB auf die Download-Waage.

ATi Catalyst 10.4
ATi Catalyst 10.4

Der Catalyst 10.4 trägt ein WHQL-Zertifikat von Microsoft und kommt mit der internen Versionsnummer 8.723-100406a daher. Da AMD in letzter Zeit keine neuen Grafikkarten auf den Markt gebracht hat, gibt es hier keine Neuerungen zu vermelden.

Einige Updates hat der Video-Part des Treibers erhalten. So können die ATi-Karten mit einer entsprechenden Wiedergabesoftware alle 5.1-Level-Streams mit einer H.264-Kodierung wiedergeben. Darüber hinaus sind nun hohe Videoauflösungen bis hinauf zu 4Kx2K möglich. Die zweite größere Neuerung betrifft den integrierten Videokonverter beziehungsweise das Konvertieren per Drag&Drop unter Windows 7. Dies soll nun schneller von Statten gehen. Zudem kann der Treiber mit weiteren Videoformaten umgehen. Die GPU-Beschleunigung des Windows-7-Feature kann im Catalyst Control Center an- und ausgeschaltet werden.

Der ATi Video Converter soll ab sofort im Advanced-Menü des Catalyst 10.4 zu finden sein, was bei uns interessanterweise nicht der Fall ist. Der Catalyst 10.4a Preview zeigt dagegen auch bei uns den Video-Konverter – wahrscheinlich sind wir hier von einem Bug im finalen Treiber betroffen.

ATi Catalyst 10.4
ATi Catalyst 10.4
ATi Catalyst 10.4
ATi Catalyst 10.4
ATi Catalyst 10.4a Preview
ATi Catalyst 10.4a Preview

In Sachen Performance hat es mit dem Catalyst 10.4 keine allzu großen Neuerungen geben. Einzig Stalker – Clear Sky soll je nach Radeon-HD-5000-Karte zwischen drei bis sechs Prozent besser laufen. Für den Catalyst 10.4 gibt es bereits ein Profile-Update, das unter anderem Battlefield: Bad Company 2 und die Beta-Version von Starcraft 2 verbessert sowie per Treiber erzwungenes Anti-Aliasing in Supreme Commander 2, Dirt 2, Avatar und Battlefield: Bad Company 2 bei einer GPU ermöglicht.

Wer genauere Informationen über den Catalyst 10.4 erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Blick in die Release Notes. Der Treiber kann wie gewohnt aus unserem Download-Archiv herunter geladen werden.

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