7/11 HTC Desire im Test : Androider Alleskönner für die Hosentasche

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Android 2.1 und HTC Sense

Im HTC-Portfolio befinden sich neben zahlreichen Smartphones auf Basis von Windows Mobile auch immer mehr Android-Geräte. Das auch als „Google G1“ vermarktete HTC „Dream“ markierte Ende 2008 den Anfang. Die damals ausgelieferte Android-Version 1.4 zwang den Benutzer noch zur Verwendung eines Google-Benutzerkontos. Dieser stark kritisierte Umstand wurde prompt mit Android 1.5 beseitigt, das neben der kurze Zeit später nachgeschobenen Version 1.6 zur Zeit das immer noch vorherrschende Release des größtenteils frei verfügbaren Betriebssystems ist – nicht zuletzt, weil sich das HTC „Magic“, „Hero“ und „Tattoo“ immer noch großer Beliebtheit erfreuen.

Desire-Homescreen
Desire-Homescreen

Android 2.0 und 2.1 wurden vor allem hinsichtlich der Performance stark verbessert. Und nicht nur für Geschäftsleute interessant: Kontakte, Termine und andere Daten lassen sich nun auch mit Exchange-Konten synchronisieren. Außerdem kann man sich – ein aus dem Android Market heruntergeladenes „Text-to-Speech“-Paket vorausgesetzt – Texte aus beliebigen Eingabefeldern auch vorlesen lassen. Viele Elemente von der Tastatur, die nun mit hohen Tippgeschwindigkeiten besser umgehen kann, über eine verbesserte globale Suche, welche ab sofort auch Inhalte von SMS- und MMS-Nachrichten live durchsucht, bis hin zu HTML5-Unterstützung für den WebKit-Browser wurden hinzugefügt oder verbessert.

Suche nach SMS-Inhalten in Android 2.1
Suche nach SMS-Inhalten in Android 2.1

Auf die Android-Plattform werden wir demnächst in einem separaten Artikel noch detaillierter eingehen. Der offene Charakter dieses Projekts und die unzähligen kostenfreien wie kostenpflichtigen Apps im „Android Market“ begründen ein sehr großes Potenzial.

Windows-Mobile-Nutzern könnte der virtuelle Desktop durchaus bekannt vorkommen. Wesentliche Designelemente sowie vorinstallierte Widgets, auf den Arbeitsflächen spezielle Funktionen erfüllen und sich beliebig anordnen lassen, sind Bestandteil der HTC-Oberfläche „Sense“, einer Art „Add-On“ zum ohnehin schon gut ausgestatteten Android. Auf ihr Konto gehen unter anderem die animierten Hintergründe, die größtenteils in Schwarz gehaltene Menüführung sowie die noch engere Verknüpfung der eigenen Kontakte mit Facebook- und Flickr-Profilen. Intensive Nutzer dieser sozialen Netzwerke haben hier Grund zur Freude, denn jedem Kontakt lässt sich das entsprechende Facebook- oder Flickr-Profil zuordnen. Einige Apps erlauben allerdings darüber hinaus auch die Verknüpfung mit Twitter oder ähnlichen Diensten.

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