2/5 Acer neoTouch P400 im Test : Das kann das neueste Windows Phone

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P400 im Überblick

Optik & Verarbeitung

Das P400 wirkt auf den ersten Blick elegant ohne dabei protzig zu sein. Man hat es also eher mit einer dezenten Eleganz zu tun, die sich in einem nüchternen aber ansehnlichen Design niederschlägt, das auf eine klare Aufteilung sowie eine schwarze Farbwahl samt Chrome-Finish setzt. Die Vorderseite wird neben der Hörmuschel in Schlitzform und dem in schwarz gerahmten Display außerdem von einem Acer-Logo und einer unauffälligen Touch-Knopfreihe eingenommen. Nett: Der Home-Button wird in unterschiedlichen Farben beleuchtet, wenn man beispielsweise eine SMS erhalten hat, einen Anruf verpasst hat oder der Akku geladen werden muss.

Die Rückseite besteht aus Kunststoff, macht aber insgesamt dennoch einen soliden und wertigen Eindruck. Auch hier findet sich das Logo in recht großer Form – ein etwas dezenteres Branding würde je nach individuellem Geschmack also nicht schaden. Im oberen Bereich der Rückseite wurde zentral der Lautsprecher platziert; direkt daneben ragt die Linse der 3,2-Megapixel-Kamera einen halben Millimeter hervor. Die im Lieferumfang enthaltenen Batterie-Cover in den Farben „Soft Touch“-Schwarz (auf dem kaum Fingerabdrücke zurückbleiben) und Hochglanzsilber erlauben bei Bedarf eine farbliche Anpassung der Modelle je nach persönlichem Geschmack.

P400 Rückseite
P400 Rückseite

Ansonsten finden sich noch drei mechanische Knöpfe an den Seiten: Der Power-Button, der Kamera-Auslöser sowie die Lautstärkenwippe. An der Unterseite prangt der microUSB-Slot, der allerdings mit keinerlei Schutzkappe vor Verschmutzung geschützt wird – hier ist Vorsicht geboten.

Die rückwärtige Schale lässt sich ohne Probleme schnell entfernen, der erste Start dauert aber aufgrund der Einrichtung des Betriebssystems dennoch gute sieben Minuten. Auffällig war, dass sich die Schale nach dem Einbau von Akku und SIM-Karte nur mit größeren Druck wieder bündig schließen ließ; gut möglich, dass das Einrasten nach der zehnten Öffnung des Gehäuses sauberer von statten geht.

Alles in allem kann man Acer für das P400 trotz dieses kleinen Problems eine gute Verarbeitungsqualität bescheinigen. Hinzu kommt, dass das Gerät mit Maßen von 115 x 60 x 12 (L x B x H in mm) und einem Gewicht von rund 125 Gramm einen guten Formfaktor und ein hosentaschenfreundliches Gewicht aufweist. In Sachen „Optik & Verarbeitung“ gibt es also nichts zu beanstanden.

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