2/11 OCZ Vertex 2 im Test : Schnelle SSD mit Sandforce-Chip

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OCZ Vertex 2

Kommen wir nun zur detaillierten Vorstellung des eigentlichen Testkandidaten, kommen wir zur Vertex 2. Wie bereits erläutert, handelt es sich hierbei um eine SSD mit SandForce-Controller mit einer speziellen Firmware, die mit einem SATA-II-Interface ausgestattet ist. Die maximale sequentielle Transferrate gibt der Hersteller für die Modelle bis 240 GB mit 285 MB/s beim Lesen und 275 MB/s beim Schreiben an. Die 400-/480-GB-Version soll immerhin noch 250 (Lesen) bzw. 240 MB/s (Schreiben) erreichen.

Vertex2 mit Adapter
Vertex2 mit Adapter

Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt wie bei der ersten Vertex-Serie mit Indilinx-Controller drei Jahre. OCZ legt jeder Platte einen 3,5“-Adapter aus schwarzem Metall bei.

Vertex2 mit Adapter
Vertex2 mit Adapter
Verpackung
Verpackung

Das wichtigste Feature des Controllers nennt der Hersteller „DuraClass Technology“. Dazu gehört unter anderem „DuraWrite“, welches dafür sorgt, dass Daten vor dem Schreiben im Flash-Speicher komprimiert werden (Ein wichtiger Unterschied der Sandforce-SSDs im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten ist der Verzicht auf einen externen DRAM-Cache. Es ist sehr wahrscheinlich, dass SandForce stattdessen – ähnlich wie bei Prozessoren – internen Cache verbaut.). Laut Hersteller werden die Dateien im Schnitt ungefähr auf die Hälfte der Originalgröße komprimiert. Diese Kompression ermöglicht bei ursprünglich unkomprimierten Dateien natürlich eine höhere effektive Schreibgeschwindigkeit, da die Größe der zu schreibenden Daten geringer ist. Durch die Kompression werden außerdem weniger Schreibzyklen benötigt, wodurch die Lebensdauer der Speicherchips erhöht wird.

Eine weitere Besonderheit nennt SandForce RAISE. Dahinter steckt, dass – ähnlich wie in einem RAID-5-Verbund – zusätzlich zu den eigentlichen Dateien Informationen gespeichert werden, die das korrekte Auslesen von Daten auch dann gewährleisten soll, wenn Bereiche der Flash-Chips beschädigt sind. Außerdem werden alle Dateien grundsätzlich mit einer 128-bit AES-Verschlüsselung gespeichert.

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