News : Android 3.0: Anforderungen und neue Details

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Im Oktober wird die dritte Version von Googles mobilem Betriebssystem Android mit dem Codename „Gingerbread“ erscheinen. Nun sind weitere Details ans Tageslicht gekommen, darunter auch Anforderungen, welche entsprechende Endgeräte für Android 3.0 mindestens erfüllen müssen.

Demnach setzt die auf Linux-Kernel 2.6.33 oder 2.6.34 basierende Version einen mindestens 1 GHz starken Prozessor voraus, ihm zur Seite sollen wenigstens 512 MB RAM stehen. Bei diesen Angaben handelt es sich nicht um offizielle Werte, sondern um Insiderinformationen – dementsprechend sind sie mit etwas Vorsicht zu genießen. Die Mindestanforderungen für den Prozessor sind zwar als wahrscheinlich zu betrachten, da 1-GHz-CPUs mittlerweile häufig verbaut werden und Motorola für dieses Jahr noch ein Android-Gerät mit 2-GHz-CPU auf Basis von Android 2.2 angekündigt hat. Die Angabe, dass Smartphones für Android 3.0 einen mindestens 3,5 Zoll großes Display benötigen erscheint allerdings fraglich, da es auf Basis anderer Versionen des Betriebssystems auch kompakte Geräte mit 3"-Display gibt. Bezüglich der Auflösung ist zudem eine Unterstützung von 1.280 x 760 Pixeln angedacht, allerdings eher für Geräte mit Displaygrößen jenseits der 4-Zoll-Marke – beispielsweise für kommende Android-Tablets.

Entsprechend der Informationen soll sich mit Android 3.0 viel am optischen Aufbau des Betriebssystems ändern, sodass herstellereigene Oberflächen-Aufsätze, wie HTC Sense oder Sony Ericssons „Timescape“, womöglich überflüssig werden.

Die Gerüchteküche berichtet weiterhin von einer möglichen Spaltung der Android-Versionen. Demnach wäre die dritte Version hauptsächlich High-End-Geräten vorbehalten und das mittlere Preissegment würde noch längere Zeit auf der 2.x-Ebene basieren.

Abgesehen von diesen neuen inoffiziellen Details, bleiben die bereits bekannten Planungen wie eine verbesserte Copy-and-Paste-Funktion oder die Unterstützung von WebM die wenigen offiziell bekannten Informationen zu Android 3.0. An ein Release ist ab Mitte Oktober zu denken, sodass zum Weihnachtsgeschäft erste Geräte in die Händlerregalen stehen können.