Facebook-Alternative Diaspora startet bald

Patrick Bellmer
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Der Facebook-Konkurrent Diaspora startet am 15. September. Dies geht aus einem Blogeintrag der Entwickler hervor. Das Open Source-Source-Projekt wurde Ende April 2010 als Protest gegen die Daten-Sammelwut der bekannten sozialen Netzwerke gegründet.

Im Gegensatz zu Facebook, MySpace und anderen werden die Nutzerdaten nicht zentral auf einem Server – der unter der Kontrolle des Anbieters steht – gespeichert, sondern auf sogenannten Seeds. Dabei handelt es sich um eine Art persönlichen Server, auf dem der Nutzer seine Daten speichert und verwaltet. Damit hat er die volle Kontrolle darüber, wer welche Informationen zu sehen bekommt.

Der Funktionsumfang soll dem von Facebook entsprechen, ob das aber bereits zum Start des Dienstes der Fall sein wird, ist unklar. Der Schwerpunkt der Entwickler war in den letzten Monaten die Gestaltung des Netzwerks, Programmierschnittstellen – kurz API – werden wohl erst noch zu einem späterem Zeitpunkt nachgeliefert.

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Themen:
  • Patrick Bellmer E-Mail
    … hat für ComputerBase von August 2010 bis Mai 2013 über Smartphones, Tablets und Notebooks geschrieben.
Quelle: Diaspora

Ergänzungen aus der Community

  • Anonymous 27.08.2010 12:02
    Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, hat das Projekt übrigens mitfinanziert, weil er es für eine "coole Idee" hält:


    The project was announced on April 24, 2010 on Kickstarter and reached its initial $10,000 fundraising goal in 12 days.[3] In the weeks that followed, it raised $200,641.84 from 6479 backers, making it the most successful Kickstarter project to date.[2] One of the contributors was Mark Zuckerberg, the founder and chief executive officer of Facebook, who called it a "cool idea."[5]
    "Wikipedia"
    http://en.wikipedia.org/wiki/Diaspora_(software)