3/9 SSDs aus Deutschland im Test : extrememory XLR8 M gegen XLR8 Plus

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Benchmarks

ATTO

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der max. möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD sequentiell erreichbar ist. Diese Werte sollten aber keinesfalls mit realen Transferraten verwechselt werden.

Hinweis: Durch Anklicken einer SSD-Bezeichnung in der Legende wird der dazugehörige Graph fett dargestellt und es werden die einzelnen Leistungswerte als „Mouse RollOver“ dargestellt, was die Lesbarkeit der Graphen deutlich verbessert.

Beim sequentiellen Lesen verschiedener Dateigrößen mit dem ATTO Benchmark konnten wir keine relevanten Unterschiede zwischen der XLR8 Plus und den anderen getesteten SandForce-SSDs feststellen. Die Transferraten liegen hier stets über denen der Indilinx-Konkurrenz bzw. der SSDNow V+ und je nach Dateigröße ein wenig unter bzw. über den Ergebnissen der Intel Postville. Lediglich beim sequentiellen Lesen von Dateien mit einer Größe von 4 KB ist die XLR8 Plus etwas schneller als die Vertex 2 oder die Corsair Force. Die indilinxbasierte XLR8 M liegt erwartungsgemäß auf dem Niveau der Corsair Nova, bleibt aber ab einer Dateigröße von 16 KB etwas hinter der Konkurrenz zurück.

Die Übersicht der sequentiellen Schreibraten zeigt ein ähnliches Bild. Die Ergebnisse unterscheiden sich kaum von den anderer SandForce-SSDs. War die XLR8 Plus beim Lesen von 4 KB großen Dateien noch etwas besser als die Konkurrenz, liegt sie in diesem Benchmark ein wenig dahinter. Die XLR8 M zeigt einen etwas anderen Verlauf als die Corsair Nova, was wohl auf die unterschiedlichen Flash-Chips zurück zu führen ist.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass ATTO stark komprimierbare Daten zum Testen der sequentiellen Transferraten verwendet, weshalb die SandForce-SSDs in diesem Benchmark herausragende Ergebnisse erreichen, die lediglich das absolute Maximum anzeigen. Die minimalen sequentiellen Transferraten findet man unter anderem mit dem AS SSD Benchmark, da dort nicht beziehungsweise kaum komprimierbare Daten verwendet werden. Die realen sequentiellen Transferraten liegen demzufolge immer zwischen diesen beiden Benchmarks.

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