4/5 GeForce GTX 480 im Test : Zotac AMP! macht schnellste Nvidia-Karte brauchbar

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Sonstige Messungen

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle:
    • ATi Radeon HD 5850
      41,5
    • ATi Radeon HD 5870
      42,0
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      42,0
    • Nvidia GeForce GTX 470
      44,5
    • Nvidia GeForce GTX 480
      47,0
  • Last:
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      46,0
    • ATi Radeon HD 5850
      56,0
    • ATi Radeon HD 5870
      56,0
    • Nvidia GeForce GTX 470
      64,0
    • Nvidia GeForce GTX 480
      68,5

Die Lautstärke ist die größte Schwachstelle des Referenzdesigns der GeForce GTX 480. Und bisher hat es kein Hersteller geschafft, dieses Manko in unserem Parcours auszuräumen. Doch die AMP!-Karte von Zotac macht diesbezüglich in der Tat erneut alles besser.

Unter Windows messen wir eine Lautstärke von 42 Dezibel, was aus einem geschlossenen Gehäuse nicht von den restlichen Komponenten zu unterscheiden ist. Eine Standardkarte erreicht 47 Dezibel. Unter Last kommt die GeForce GTX 480 AMP! zwar nicht ganz an die hervorragenden Werte der GeForce GTX 470 AMP! dran, ist mit 46 Dezibel aber kaum lauter. Und so dreht die Zotac-Karte Kreise um die Konkurrenz und ist selbst deutlich leiser als eine Radeon HD 5850. Da fragt man sich rückwirkend noch eindringlicher, warum kein anderer Hersteller bisher solche Resultate präsentieren konnte?

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle:
    • ATi Radeon HD 5870
      37
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      37
    • ATi Radeon HD 5850
      47
    • Nvidia GeForce GTX 470
      48
    • Nvidia GeForce GTX 480
      49
  • Last - GPU:
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      75
    • ATi Radeon HD 5870
      79
    • ATi Radeon HD 5850
      88
    • Nvidia GeForce GTX 470
      92
    • Nvidia GeForce GTX 480
      92
  • Last - Chiprückseite:
    • ATi Radeon HD 5870
      51
    • ATi Radeon HD 5850
      57
    • Nvidia GeForce GTX 470
      69
    • Nvidia GeForce GTX 480
      69
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      80

Bei den Temperaturen gibt es bei der Zotac GeForce GTX 480 AMP! ebenso wenig etwas zu meckern. Unter Windows wird die GF100-GPU nicht wärmer als 37 Grad Celsius und selbst unter Last sind die Temperaturwerte mit 75 Grad absolut unkritisch. Das Referenzdesign kommt da auf deutlich höhere 92 Grad Celsius. Einzig auf der Chiprückseite fällt der Messwert mit 80 Grad nicht so gut aus.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Idle:
    • ATi Radeon HD 5870
      165
    • ATi Radeon HD 5850
      170
    • Nvidia GeForce GTX 470
      182
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      182
    • Nvidia GeForce GTX 480
      188
  • Last:
    • ATi Radeon HD 5850
      299
    • ATi Radeon HD 5870
      320
    • Nvidia GeForce GTX 470
      383
    • Zotac GeForce GTX 480 AMP!
      420
    • Nvidia GeForce GTX 480
      448

Unter Windows kommt die Zotac GeForce GTX 480 AMP! auf eine Leistungsaufnahme von 182 Watt (gemeint ist der gesamte PC), womit die Karte sechs Watt sparsamer als ein Standard-Modell ist. Die Leistungsaufnahme bleibt damit sehr hoch. Unter Last messen wir höchstens 420 Watt, 28 Watt besser als das Referenzdesign. Relativ eine deutliche Verbesserung, absolut weiterhin viel Holz.

Übertakten
  • Battlefield: BC2:
    • Zotac GTX 480 AMP! – Übertaktet (852/1.704/2.052)
      67,0
    • Zotac GTX 480 AMP! – Standard (756/1.512/1.900)
      60,3
  • Crysis Warhead:
    • Zotac GTX 480 AMP! – Übertaktet (852/1.704/2.052)
      32,0
    • Zotac GTX 480 AMP! – Standard (756/1.512/1.900)
      28,7
  • Metro 2033:
    • Zotac GTX 480 AMP! – Übertaktet (852/1.704/2.052)
      42,2
    • Zotac GTX 480 AMP! – Standard (756/1.512/1.900)
      38,5

Obwohl die Zotac GeForce GTX 480 AMP! von Haus aus schon mit höheren Frequenzen ausgestattet ist, lässt sich die Hardware noch weiter übertakten. Die TMU-Domäne macht ein Plus von 96 MHz mit (852 MHz), bevor es zu ersten Bildfehlern kommt – die Shadereinheiten ein Plus von 192 MHz (1.704 MHz). Der GDDR5-Speicher läuft noch mit bis zu 2.052 MHz einwandfrei, 152 MHz mehr als normal. Je nach Applikation steigt die Leistung so um zehn bis elf Prozent.

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