Mach Xtreme FX USB 3.0 Pen im Test : USB 3.0 für die Hosentasche 2.0

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Mach Xtreme FX USB 3.0 Pen im Test: USB 3.0 für die Hosentasche 2.0

Welches Potenzial USB 3.0 im Bereich der USB-Sticks bietet, konnten wir jüngst am Beispiel des SuperCrypt von SuperTalent sehen. Die hohe Leistung des mit einem SSD-Controller von JMicron ausgestatteten Sticks hat unter anderem in Form des hohen Preises aber auch entscheidende Nachteile und macht den SuperCrypt für viele Käufer uninteressant. Dass es trotz USB 3.0 auch günstiger geht, zeigt die Firma Mach Xtreme Technology mit dem FX USB 3.0 Pen. Dieser bietet zwar bereits auf dem Papier eine geringere Leistung als der SuperCrypt, ist dafür jedoch bei gleicher Speicherkapazität auch rund 70 Euro günstiger und damit deutlich näher an den höherpreisigen Modellen aus der USB-2.0-Riege. Wie sich der FX USB 3.0 Pen in der Praxis schlägt, wollen wir heute klären.

Der Testkandidat

Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen 32 GB

Der Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen ist ein auf das Wesentliche reduziertes Produkt: In der Verpackung befindet sich lediglich der 39 Gramm leichte, aus Metall und Kunststoff gefertigte Speicherstick, der Maße von 27 × 9,3 × 78 mm (B × H × T) aufweist. Spielereien wie Lanyards, USB-Verlängerungskabel oder sonstige Beilagen sucht man vergeblich. Die Status-LED ist im hinteren Ende des Sticks untergebracht, leuchtet nur bei Aktivität und ist auch dann sehr dezent.

Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen
Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen

Im Inneren arbeiten ein Flash-Controller mit Dual-Channel-Technologie von Phison (PS3106, auf der Herstellerseite nicht gelistet), VIAs USB-3.0-SATA-Bridgechip VL700 und 32 GB MLC-NAND (eine Version mit 64 GB ist ebenfalls erhältlich). Sie sollen Transferraten von bis zu 125 MB/s beim sequenziellen Lesen und bis zu 80 MB/s beim sequenziellen Schreiben ermöglichen, wenn der Stick an einem USB-3.0-Port hängt. Über USB 2.0 muss man sich protokollbedingt mit weniger zufrieden geben. Einen UAS-Treiber (USB Attached SCSI), der den Datentransfer nochmals beschleunigen könnte, stellt Mach Xtreme Technology für den mit einer dreijährigen Garantie ausgestatteten Stick nicht zur Verfügung.

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