4/4 Mach Xtreme FX USB 3.0 Pen im Test : USB 3.0 für die Hosentasche 2.0

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Fazit

Wer vom Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen eine eierlegende Wollmilchsau erwartet hatte, wird sicherlich enttäuscht. Als Datenstick macht er am Ende dennoch meist eine sehr gute Figur und ist dabei mit 89,90 Euro deutlich günstiger als Konkurrenzprodukte wie die schnelleren Sticks von SuperTalent. Wer noch günstigere Modelle sucht, wird zwar fündig, muss allerdings Leistungseinbußen in Kauf nehmen.

Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen
Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen

Positiv hervorzuheben sind die Leistung beim Transfer von beispielsweise Multimedia-Daten oder ISO-Images. Die beworbenen 125 bzw. 80 MB/s beim Lesen und Schreiben werden zwar nicht ganz erreicht, der FX kommt beim Transfer des ISO-Images aber zumindest sehr nahe an diese Werte. Gleiches gilt für die Leistung über USB 2.0: Größere Dateien werden zügig gelesen und geschrieben.

Weniger gut sieht es aus, wenn viele kleine Dateien transferiert werden. Trotz USB 3.0 muss sich der FX schnellen USB-2.0-Sticks deutlich geschlagen geben. Kommuniziert er gar selbst mit USB 2.0, ist das Ergebnis noch einmal deutlich schlechter. Dies gilt vor allem beim Lesen, aber auch beim Schreiben ist das Ergebnis trotz der Platzierung vor den USB-2.0-Sticks eher ernüchternd, da der SuperCrypt selbst über USB 2.0 noch 43 Prozent schneller ist als der FX über USB 3.0.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der FX für alle jene eine gute Wahl ist, die einen relativ kompakten und preiswerten USB-3.0-Stick zum Transport von größeren Dateien suchen und dabei auf Extras wie eine Hardwareverschlüsselung verzichten können. Wer hingegen oft große Mengen kleiner Dateien transportieren muss – etwa Programmordner –, sollte sich die Investition in einen teureren Stick von SuperTalent oder in eine externe Festplatte überlegen. Die Testexemplare für diesen Artikel wurden uns freundlicherweise vom Berliner Online-Händler Caseking.de zur Verfügung gestellt.

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