2/5 Soartec PicoX Core i5 im Test : Kleines mini-ITX-System mit richtig Leistung

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Lieferumfang und Daten

Gehäuse:

  • Material: Aluminium
  • Abmessungen: ca. 69 x 388 x 255 mm (H x B x T)
  • Gewicht: etwa 6,9 kg
  • einen 5,25"-Slimline-Front-Laufwerkschacht und zwei 2,5"-Festplattenhalterungen
  • Mainboard-Formfaktor: Mini-ITX
  • zwei USB-, zwei Audio und ein FireWire-Anschluss in der Front
  • Noiseblocker NB-Multiframe MF12-S1 mit 750 U/min und Drehzahlüberwachung

Hardware:

  • Intel Core i5-650 (integrierte Grafikeinheit)
  • Zotac H55-ITX WiFi
  • ADATA DDR3-1333 CL9 Kit (vier Gigabyte)
  • Sony Optiarc BD-Rom BC5600 S
  • Zwei Seagate 2,5"-Festplatten à 500 GB (Momentus 7200.4 ST950042AS)
  • picoPSU-150-XT

Als Software liefert Soartec die HomePremium-Edition des aktuellen Microsoft Betriebssystems Windows 7 in der 64-Bit-Version mit.

Soartec PicoX – Front
Soartec PicoX – Front
Soartec PicoX – Seite links
Soartec PicoX – Seite links
Soartec PicoX – Schriftzug
Soartec PicoX – Schriftzug
Soartec PicoX – Kühlrippen links
Soartec PicoX – Kühlrippen links
Soartec PicoX – Rückseite links
Soartec PicoX – Rückseite links
Soartec PicoX – Rückseite
Soartec PicoX – Rückseite
Soartec PicoX – Rückseite rechts
Soartec PicoX – Rückseite rechts
Soartec PicoX – Kühlrippen rechts
Soartec PicoX – Kühlrippen rechts

Komponenten im Überblick

Nach wie vor liefert Soartec das PicoX in einem eigens gefertigten Aluminiumgehäuse aus. Die im Inneren entstehende Wärme wird erst über einen Kupferblock, der auf dem Prozessor aufliegt, und dann über die etwa zwölf Millimeter dicke Grundplatte an die seitlich liegenden Kühlrippen geleitet. Um einen leichten Luftzug im Inneren zu gewährleisten, verbauen die Bamberger weiterhin den laufruhigen 120-mm-Lüfter aus dem Hause Noiseblocker. Dieser saugt seine Frischluft direkt von der Oberseite des Gehäuses an und befördert sie in das Innere des PicoX. Soweit nichts Neues.

Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Soartec PicoX – Innenansicht ohne Mainboard
Deckel
Deckel

Hardwaretechnisch haben die Mannen aus Deutschland hingegen kräftig nachgelegt und verbauen nun Komponenten, die ein deutlich höheres Leistungsvermögen versprechen. Angefangen beim Prozessor steht nun das Tor zur Rechenleistung deutlich weiter offen als noch bei der Vorgängerversion. Der verbaute Intel Core i5-650 taktet auf beiden Kernen mit 3,2 GHz und kann dabei bis zu vier Prozesse gleichzeitig bewältigen. Von Interesse ist dabei insbesondere die integrierte Grafikeinheit (ComputerBase-Test), die der i5-650 mitbringt. Dadurch wurde eine konstruktive Änderung am PicoX möglich. Waren es vorher noch zwei Kupferblöcke, die zur Kühlung der Grafik- respektive Recheneinheit notwendig waren, konnte nun auf einen verzichtet werden. Allerdings obliegt es den später folgenden Benchmarks zu beweisen, ob die Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger zugenommen hat.

Als Mainboard kommt die H55-Platine im mini-ITX-Format von Zotac zum Einsatz. Diese bietet neben dem Sockel LGA1156 zwei gewöhnliche Speicherbänke, die mit maximal acht Gigabyte DDR3-1333-Speicher bestückt werden können. Außerdem sind WLAN nebst HD-Audio sowie zahlreiche USB-2.0- und SATA-II-Ports mit an Bord. Weiterhin kann auch bei dieser Platine eine diskrete Grafiklösung auf einem PCI-E-x16-Slot installiert werden, was jedoch aufgrund der baulichen Voraussetzungen beim PicoX unmöglich ist. Als Speicher kommen vier Gigabyte DDR3 zum Einsatz, die bei 1,5 Volt mit 1.333 MHz takten. Der Speicher aus dem Hause ADATA erreicht Latenzen von 9-9-9-24. Beim Speicher ist das akute Platzproblem im Innenraum deutlich zu sehen, so musste an einem der beiden Speicherriegel einseitig die passive Kühlung demontiert werden.

Zur weiteren Ausstattung gehören noch immer maximal zwei Seagate Festplatten aus der Momentus-Serie mit jeweils 500 Gigabyte Speicherplatz. Außerdem ist ein Sony-Opiac BluRay-Disc-Laufwerk verbaut, so dass auch Filme in Full-HD direkt vom Datenträger wiedergegeben werden können.

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