SSD-Controller im Vergleich: Marvell gegen Samsung gegen SandForce

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Norman Dittmar
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Benchmarks

ATTO

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der max. möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD sequentiell erreichbar ist. Diese Werte sollten aber keinesfalls mit realen Transferraten verwechselt werden.

ATTO Leseleistung 0100200300400Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB512 kB  *SSDNow V+ 128 GB  Corsair P128  Samsung SSD 470  Corsair Force 40 GB  *OCZ Vertex 2 100 GB  *XLR8 128 M GB  Crucial C300 SATA II  Crucial C300 SATA III

Hinweis: Durch Anklicken einer SSD-Bezeichnung in der Legende wird der dazugehörige Graph fett dargestellt und es werden die einzelnen Leistungswerte als „Mouse RollOver“ dargestellt, was die Lesbarkeit der Graphen deutlich verbessert.

Beim sequentiellen Lesen verschiedener Dateigrößen mit dem ATTO Benchmark zeigen sich eindeutige Unterschiede zwischen den Leistungswerten der Testkandidaten. Die Spitze stellt Crucials RealSSD C300, die in diesem Benchmark neue Bestwerte liefert. Im SATA-III-Modus werden etwa 40 MB/s mehr erreicht als mit SATA II. Corsairs Force F40 ist genauso schnell wie die Vertex 2, liegt etwas hinter der C300 im SATA-II-Modus aber vor Samsungs SSD 470. Im Vergleich zur P128 ist zu erkennen, dass die neue Samsung-Generation beim Lesen ab einer Dateigröße von 4 KB signifikant schneller ist.

ATTO Schreibleistung 060120180240300Megabyte pro Sekunde (MB/s) 0,5 kB1 kB2 kB4 kB8 kB16 kB32 kB64 kB128 kB256 kB512 kB  *SSDNow V+ 128 GB  Corsair P128  Samsung SSD 470  Corsair Force 40 GB  *OCZ Vertex 2 100 GB  *XLR8 128 M GB  Crucial C300 SATA II  Crucial C300 SATA III

Bei den sequentiellen Schreibraten zeigt sich ein etwas anderes Bild. Hier liegen die SandForce-Exemplare an der Spitze, wenngleich Samsung mit der SSD 470 und einer maximalen Schreibrate von 256 MB/s nur knapp dahinter liegt. Zumindest in diesem Benchmark konnte man also im Vergleich zum Vorgänger die Schreibleistung um 55 MB/s erhöhen. Die RealSSD C300 schafft hingegen nur maximal 138 MB/s unter SATA II und 145 MB/s unter SATA III.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass ATTO stark komprimierbare Daten zum Testen der sequentiellen Transferraten verwendet, weshalb die SandForce-SSDs in diesem Benchmark herausragende Ergebnisse erreichen, die lediglich das absolute Maximum anzeigen. Die minimalen sequentiellen Transferraten findet man unter anderem mit dem AS SSD Benchmark, da dort nicht beziehungsweise kaum komprimierbare Daten verwendet werden. Die realen sequentiellen Transferraten liegen demzufolge immer zwischen diesen beiden Benchmarks.

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