8/9 5 x GTX 460 im Test : MSI verbessert die gute GeForce GTX 460 noch weiter

, 93 Kommentare

Sonstige Messungen

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle:
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      40,5
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      40,5
    • ATi Radeon HD 5850
      41,5
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      41,5
    • Nvidia GeForce GTX 460
      42,0
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      42,0
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      43,0
    • ATi Radeon HD 5830
      43,5
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      43,5
    • Nvidia GeForce GTX 470
      44,5
    • Sparkle Calibre GTX 460
      48,5
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      51,5
  • Last:
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      44,0
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      46,5
    • Nvidia GeForce GTX 460
      48,5
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      48,5
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      50,0
    • Sparkle Calibre GTX 460
      50,5
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      51,5
    • ATi Radeon HD 5830
      52,5
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      55,0
    • ATi Radeon HD 5850
      56,0
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      59,5
    • Nvidia GeForce GTX 470
      64,0

Einen wirklich tollen Job in Sachen Lautstärke verrichten die MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC und die EVGA GeForce GTX 460 FTW unter Windows, beide Karten sind in unserem System nicht wahrnehmbar. Die Club3D GeForce GTX 460 OC ist mit 43 Dezibel zwar messbar schlechter, hörbar ist der Unterschied aber nicht. Anders dagegen sieht es bei der Sparkle Calibre GTX 460 aus, die mit 48,5 Dezibel zwar nicht störend, aber durchaus von den restlichen Komponenten zu unterscheiden ist. Es ist unverständlich, warum ausgerechnet der 3D-Beschleuniger mit dem Arctic-Lüfter unangenehm auffällt. Noch schlimmer erwischt es die EVGA GeForce GTX 460 SC EE, die mit 51,5 Dezibel unangenehm laut ist.

Unter Last gibt es einen eindeutigen Sieger: Die MSI-Karte kommt auf 44 Dezibel, ist von den fünf Testkandidaten damit mit Abstand am leisesten und fällt während des Spielens nicht unangenehm auf. Die EVGA GeForce GTX 460 FTW ist mit 50 Dezibel lauter, schlussendlich gesehen aber immer noch recht leise. Das Sparkle-Produkt kommt auf gute 50,5 dB und das Club3D-Pendant auf 51,5 Dezibel. Einzig aus der Reihe tanzt die EVGA-Karte, die mit 59,5 Dezibel erneut unangenehm laut ist.

Zur Information: MSI hat für die GeForce GTX 460 Cyclone OC ein neues BIOS entwickelt, das die Lüftersteuerung modifiziert und den Geräuschpegel unter Last stark mindert. Mit eben dieser Version haben wir die Karte getestet. In wie weit diese Version herunter geladen werden kann, prüfen wir gerade mit dem Hersteller.

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle:
    • Sparkle Calibre GTX 460
      28
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      29
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      31
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      32
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      32
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      33
    • Nvidia GeForce GTX 460
      34
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      36
    • ATi Radeon HD 5830
      37
    • ATi Radeon HD 5850
      47
    • Nvidia GeForce GTX 470
      48
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      53
  • Last - GPU:
    • Sparkle Calibre GTX 460
      55
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      64
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      64
    • Nvidia GeForce GTX 460
      71
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      71
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      72
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      72
    • ATi Radeon HD 5830
      76
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      76
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      78
    • ATi Radeon HD 5850
      88
    • Nvidia GeForce GTX 470
      92
  • Last - Chiprückseite:
    • ATi Radeon HD 5830
      56
    • ATi Radeon HD 5850
      57
    • Nvidia GeForce GTX 460
      65
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      69
    • Nvidia GeForce GTX 470
      69
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      70
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      71
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      73
    • Sparkle Calibre GTX 460
      73
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      74
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      83
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      87

Die Temperaturen liegen bei allen „GeForce GTX 460“-Karten im grünen Bereich, da die GF104-GPU keine allzu große Hitzeentwicklung aufweist. So messen wir zum Beispiel bei der Sparkle Calibre GTX 460 mit 55 Grad Celsius das beste Ergebnis, während sich die EVGA GeForce GTX 460 SC EE mit 78 Grad Celsius mit dem letzten Platz zufrieden geben muss – und das, obwohl die Karte über den mit Abstand lautesten Lüfter verfügt.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Idle:
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      160
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      161
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      162
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      163
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      164
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      164
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      164
    • ATi Radeon HD 5850
      165
    • Nvidia GeForce GTX 460
      165
    • Sparkle Calibre GTX 460
      165
    • ATi Radeon HD 5830
      168
    • Nvidia GeForce GTX 470
      182
  • Last:
    • ATi Radeon HD 5850
      299
    • ATi Radeon HD 5830
      307
    • MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC
      309
    • Nvidia GeForce GTX 460
      310
    • Nvidia GeForce GTX 460 1GB
      310
    • Club3D GeForce GTX 460 OC
      321
    • Zotac GeForce GTX 460 AMP!
      323
    • EVGA GeForce GTX 460 SC
      327
    • MSI GeForce GTX 460 Hawk
      331
    • Sparkle Calibre GTX 460
      333
    • EVGA GeForce GTX 460 FTW
      359
    • Nvidia GeForce GTX 470
      383

Die fünf Testprobanden liegen unter Windows in Sachen Leistungsaufnahme in etwa gleich auf. Die Club3D GeForce GTX 460 OC kommt mit 162 Watt (gemeint ist der gesamte PC) auf Platz eins und liegt damit noch vor dem Referenzdesign, während sich die Sparkle Calibre GTX 460 mit dem letzten Platz zufrieden geben muss.

Deutlich größere Differenzen gibt es dann unter Last. Die MSI GeForce GTX 460 Cyclone OC schafft dabei das Kunststück, trotz der höheren Taktraten mit 309 Watt auf ein und demselben Niveau mit dem Referenzdesign zu liegen. Den zweiten Platz erkämpft sich das Club3D-Produkt, das mit 321 Watt elf Watt hungriger als eine Standard-Karte ist. Die EVGA GeForce GTX 460 SC EE kommt auf 327 Watt, die Sparkle-Karte auf 333 Watt. Aufgrund der stark erhöhten Taktraten tanzt die EVGA GeForce GTX 460 FTW aus der Reihe und genehmigt sich gleich 359 Watt. Das ist schon ordentlich.

Übertakten
  • Battlefield: BC2:
    • EVGA GTX 460 FTW – Übertaktet (875/1.750/2.204)
      49,3
    • EVGA GTX 460 FTW – Standard (850/1.700/2.000)
      47,7
    • EVGA GTX 460 SC EE – Übertaktet (825/1.650/2.102)
      46,4
    • Club3D GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      46,0
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      46,0
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.001)
      45,7
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Standard (790/1.580/1.950)
      44,6
    • EVGA GTX 460 SC EE – Standard (763/1.526/1.900)
      43,0
    • Club3D GTX 460 OC – Standard (750/1.500/1.900)
      42,5
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Standard (725/1.451/1.800)
      40,7
  • Crysis Warhead:
    • EVGA GTX 460 FTW – Übertaktet (875/1.750/2.204)
      23,7
    • EVGA GTX 460 FTW – Standard (850/1.700/2.000)
      22,8
    • EVGA GTX 460 SC EE – Übertaktet (825/1.650/2.102)
      22,5
    • Club3D GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      22,3
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      22,2
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.001)
      22,1
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Standard (790/1.580/1.950)
      21,5
    • EVGA GTX 460 SC EE – Standard (763/1.526/1.900)
      20,7
    • Club3D GTX 460 OC – Standard (750/1.500/1.900)
      20,0
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Standard (725/1.451/1.800)
      19,8
  • Metro 2033:
    • EVGA GTX 460 FTW – Übertaktet (875/1.750/2.204)
      29,9
    • EVGA GTX 460 FTW – Standard (850/1.700/2.000)
      29,5
    • EVGA GTX 460 SC EE – Übertaktet (825/1.650/2.102)
      28,3
    • Club3D GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      28,0
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Übertaktet (825/1.650/2.200)
      28,0
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Übertaktet (825/1.650/2.001)
      27,1
    • Sparkle Calibre GTX 460 – Standard (790/1.580/1.950)
      26,5
    • EVGA GTX 460 SC EE – Standard (763/1.526/1.900)
      25,4
    • Club3D GTX 460 OC – Standard (750/1.500/1.900)
      25,0
    • MSI GTX 460 Cyclone OC – Standard (725/1.451/1.800)
      24,5

Obwohl die fünf Testkandidaten bereits von Haus aus übertaktet werden, ist das Ende der Fahnenstange bei allen Modellen noch nicht ganz erreicht. Das beste Ergebnis erzielt die EVGA GeForce GTX 460 FTW, deren TMU-Domäne ein Plus von 25 MHz mitmacht, was in 875 MHz resultiert. Der Shadereinheiten arbeiten dann mit 1.175 MHz, 50 MHz mehr als normal. Der 1.024 MB große GDDR5-Speicher lässt 204 MHz mehr zu, was einen Takt von 2.204 MHz erzeugt. Die Leistung der Karte steigt so je nach Anwendung um ein bis vier Prozent.

Wer nun verwundert feststellt, dass die Club3D- sowie die MSI-Karte trotz höherer Speicherfrequenz nicht an die EVGA GeForce GTX 460SC EE heran kommen, den können wir beruhigen. Denn die Messwerte sind in dieser Form reproduzierbar. Wahrscheinlich lässt EVGA den Speicher mit etwas besseren Timings laufen, was die Leistung bei gleichem Takt etwas erhöht.

Für die fehlenden Angaben der Spannungen sowie die fehlenden Verbrauchsmessungen nach manueller Übertaktung wollen wir uns an dieser Stelle entschuldigen. Leider haben wir die Karten vor der kleinen Änderung der Testmethoden getestet, sodass sich diese nicht mehr bei uns im Testlabor befinden. Einzig die Spannung der Sparkle Calibre GTX 460, die bei 1,025 Volt liegt, und die der EVGA GeForce GTX 460 FTW, die mit 1,062 Volt angesteuert wird (Referenzdesign: 1,0 Volt), können wir noch liefern.

Auf der nächsten Seite: Fazit