4/4 Kingston DataTraveler Ultimate im Test : Ein günstiger Kompromiss

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Fazit

Kingstons DataTraveler Ultimate 3.0 ist der günstigste der bisher von uns getesteten USB-3.0-Speichersticks. Hinsichtlich der Leistung merkt man ihm das jedoch nur teilweise an. Der ein paar Euro teurere Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen ist bei der Übertragung von Bildern, Musik, Videos und größeren Dateien schneller. Transportiert man hingegen häufig größere Mengen kleiner Dateien (wie etwa einen Programmordner), ist der Kingston-Stick speziell beim Schreiben der Daten die deutlich bessere Wahl.

Kingston DataTraveler Ultimate USB 3.0 32 GB
Kingston DataTraveler Ultimate USB 3.0 32 GB

Die beworbenen Transferraten von bis zu 80 MB/s beim Lesen erreicht der DT Ultimate 3.0 nicht ganz. So kommt er beim Lesen der ISO-Datei auf rund 78 MB/s, bei den AAC-Dateien sind es dann schon nur noch 65 MB/s. Beim Schreiben ist der Stick noch weiter von den in diesem Fall als Maximalwert beworbenen 60 MB/s entfernt. Bei der ISO-Datei sind es rund 49 MB/s, bei den AAC-Dateien rund 38 MB/s.

Mit USB 2.0 kommt Kingstons Stick beim Lesen auf bis zu 29,4 MB/s (ISO) und damit wiederum fast an die beworbenen 30 MB/s. Auch die AAC-Dateien werden noch mit 27,5 MB/s übertragen. Beim Schreiben sind es statt 30 MB/s jedoch bestenfalls gut 23 MB/s (ISO). Der Leistungsabfall bei den kleineren AAC-Dateien fällt mit einem Wert von rund 22 MB/s aber auch hier wieder relativ gering aus.

Doch welcher Stick ist nun der richtige für welchen Anwender? Wer absolut auf Leistung setzt, sollte fraglos zum Super Talent SuperCrypt mit SSD-Controller oder dem noch schnelleren RAIDDrive desselben Herstellers greifen. Weder der Stick von Mach Xtreme noch der von Kingston können bei den Transferraten auch nur annähernd mithalten. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man die Leistung mit einem fast doppelt so hohen Preis erkauft. Die Entscheidung zwischen Kingston DataTraveler Ultimate 3.0 und Mach Xtreme Technology FX USB 3.0 Pen ist hingegen vom Einsatzzweck abhängig, da der Preisunterschied bei den 32-GB-Modellen im einstelligen Euro-Bereich liegt. Wer hauptsächlich große Daten transportiert, bekommt mit dem MX-FX mehr Leistung fürs Geld. Bei kleinen Dateien hat hingegen der Kingston-Stick eindeutig die Nase vorne.

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