News : Foxconn will 140.000 neue Mitarbeiter einstellen

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Foxconn liegt bereits seit einiger Zeit als Auftragsfertiger an der Spitze aller weltweit in der Branche tätigen Unternehmen und plant auch dies nicht so schnell abgeben zu müssen. Für einen neuen Komplex in Zhengzhou, im Norden Chinas, will der Konzern im Jahr 2011 mehr als 140.000 neue Mitarbeiter einstellen.

Auch wenn die Nachrichtenlage rund um Foxconn im Jahr 2010 aufgrund einiger Selbstmorde in den Werken nicht immer positiv war, rein wirtschaftlich brummt der Laden. Dank voller Auftragsbücher bei Dell, HP und natürlich auch Apples diversen neuen Produkten sind die etwa bereits 800.000 Arbeitnehmer des Mutterkonzerns hinter Foxconn, die Hon Hai Precision Industry Co., Ltd., sehr gefragt.

Mit dem neuen Komplex im Norden Chinas soll dies auch weiterhin der Fall sein. Mit den geplanten Einstellungen von mehr als 140.000 Arbeitern und erwarteten Kapazitätserweiterungen in den bestehenden Standorten, dürfte die Zahl von einer Million Arbeitnehmern, die bei Foxconn für viele Unternehmen in der Welt Produkte fertigen, nur noch eine Frage der Zeit sein. Von den großen Standorten profitieren auch viele weitere Zulieferer, die sich in unmittelbarer Nähe ansiedeln. Dies sollen beim neuen Komplex in Zhengzhou bis zu 30 Unternehmen sein, berichtet DigiTimes abschließend.

89 Kommentare
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Ergänzungen aus der Community

  • Nasenbär 29.12.2010 10:01
    Ist klar das jetzt alle wieder aus ihren Löchern gekrochen kommen und auf Foxconn rumhacken. Aber selber wahrscheinlich zig Sachen im Haushalt die dort gefertigt wurden...
    Und das alles nur weil die "Selbstmordaffäre" in den Medien aufgebauscht wurde. Dass die Selbstmordrate im Vergleich zu ganz China unter dem Durchschnitt und das Lohnniveau höher als in den meisten anderen chinesischen Betrieben ist, ist natürlich völlig uninteressant und nicht erwähnenswert. Man braucht ja einen Sündenbock.
    Villeicht sollten hier einige mal überlegen wie die Produkte die sie kaufen gefertigt wurden. Da kommt Foxconn sicherlich noch gut weg. Aber Kleinkinder die die Klamotten nähen unf von einem Schüsselchen Reis am Tag leben lassen sich ja in den Medien nicht so gut vermarkten wie ein paar Chinesen die von der Firmenzentrale springen...
    Schon fast paradox dazu das Verlangen vieler nach immer billigeren Elektronikartikeln.